AP-Submunitionsmine

Minen neuerer Bauart, wie die deutsche MUSPA Mine (s. Abbildung), die z.B. mit Dispenserwaffen (Abstandswaffen) verlegt werden können, werden häufig ob ihrer Verlegemethode als Submunition bezeichnet. Diese Bezeichnung verschleiert oberflächlich die Funktionalität solcher Systeme. Der Verbotsstatus z.B. der "modernen" deutschen Splittermine MUSPA ist deshalb auch umstritten. Hersteller und Bundesverteidigungsministerium bezeichnen diese mit Kampfflugzeugen fernverlegbare Mine seit geraumer Zeit als Rollbahnmine oder eben auch als Submunition. Über Sensoren aktiviert, soll sie landende oder startende Flugzeuge attackieren und stellt deshalb nach offizieller Auffassung keine AP-Mine dar, fällt somit nicht unter das Ottawa-Verbot. US-amerikanische Quellen definieren hingegen diese Mine nach wie vor als Anti-Personen-Mine.