Flächenverteidigungsmine

 

Eine moderne Flächenverteidigungsmine, wie z.B. die französische MAZAC (s. Abbildung), ist mit einem akustischen Sensor ausgerüstet. D.h. sie wird durch Motorengeräusche "geweckt". Aktiviert, verschießt sie eine Munition in eine Höhe von ca. 150 Meter, wo diese - an einem kleinen Fallschirm hängend - sich mittels eines zweiten Sensors ein Ziel-Fahrzeug sucht und ihr tödliches Geschoß von oben, im sog. Top-Attack-Verfahren, abfeuert. Hauptsächlich werden Flächenverteidigungsminen eingesetzt um Minenräumfahrzeuge zu attackieren und damit Minenfelder zu schützen. Auch Flächenverteidigungsminen unterliegen nicht den Verbotsbestimmungen der Ottawa Konvention.