Höhepunkt von „Zeig dein Bein für Minenopfer“


Mit Aktionen am Brandenburger Tor in Berlin sowie in der Münchner und Nürnberger Innenstadt erreicht die Kampagne „Zeig dein Bein für Minenopfer“ von Handicap International und SODI am 4. April, dem UN-Tag zur Aufklärung über die Minengefahr, ihren Höhepunkt.


Zeig dein Bein Foto am Münchner Stachus. (c) Erwin Fleischmann / Handicap International

(04.04.2012)

Berlin, München: Eine Geste der Solidarität, ein hochgeschlagenes Hosenbein, erinnert daran, dass in 72 Ländern der Welt die Menschen immer noch durch Landminen und Streumunition bedroht werden. In über 70 Ländern finden heute Aktivitäten von Organisationen der Internationalen Landminenkampagne statt.

Die Schauspielerin Ulrike Folkerts ist bei der Aktion in Berlin (von 11 bis 13 Uhr) dabei und begründet ihre Unterstützung: „Es gibt sie weiterhin, Minen und ihre Opfer, zivile Opfer dieser mörderischen Waffen. Deshalb ist es so wichtig ein Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu schaffen, dass wir nur etwas erreichen können, wenn wir weiterhin die Aufmerksamkeit auf das Minenproblem lenken und uns um intensive Opferhilfe kümmern.“ Auch Markus Löning, der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, unterstützt die Berliner Aktion durch einen Redebeitrag am Brandenburger Tor.

Mit hochgeschlagenem Hosenbein sind inzwischen über 50 deutsche ParlamentarierInnen und 27 Prominente auf der Kampagnenseite www.zeigdeinbein.de zu sehen, darunter neben Ulrike Folkerts auch Suzanne von Borsody, Doris Dörrie, Sebastian Krumbiegel, Felix Klare, Simon Böer und Heiner Brand. Die Evangelische Kirche in Deutschland beteiligt sich mit einem Kampagnenfoto des Militärbischofs Dr. Martin Dutzmann und des Friedensbeauftragten des Rates der EKD Renke Brahms und einer klaren Botschaft „gegen die Herstellung, Verbreitung und Verwendung von Antipersonenminen aller Art“.

Auch viele weitere Bürgerinnen und Bürger zeigen bei den heutigen Aktionen Bein – wie bereits in den letzten Wochen mit ihren Fotos auf der Kampagnenseite. „Für die Menschen, die von Landminen und Streumunition betroffen sind, ist es sehr wichtig zu sehen, dass ihr Problem in diesen Tagen weltweit wahrgenommen wird“, betont Eva Maria Fischer, Kampagnensprecherin von Handicap International. „Ebenso wichtig wäre es, wenn das internationale Interesse endlich auch die US-Regierung und andere, die Landminen noch nicht verboten haben, zu einem Beitritt zum Minenverbot bewegen könnte!“

„Wir sind überwältigt von den vielen engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern unserer Aktion!“, bedankt sich Marion Gnanko, SODI-Projektmanagerin für humanitäre Kampfmittelräumung. „Und wir hoffen, dass dieses Engagement aus der Bevölkerung dazu beiträgt, dass die deutsche Regierung ihr finanzielles Engagement für von Landminen und Streumunition betroffene Länder und Menschen weiter verstärkt.“

Fotos zu Thema und Kampagne, und ab 4.4. ca. 14 Uhr von den Aktionen finden Sie hier:
http://www.handicap-international.de/lendyourleg/presse/pressebilder/
Eine Pressemappe zur Kampagne und ihren Hintergründen finden Sie hier:
http://www.handicap-international.de/fileadmin/redaktion/pdf/Presseerklaerungen/Pressemappe_Lend_Your_Leg.pdf

Information:
- Dr. Eva Maria Fischer, Handicap International 0176/99 28 41 35, efischer(at)handicap-international.de, www.handicap-international.de
- Marion Gnanko, Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) 030/920 90 93-15, 0179/52 870 14,
m.gnanko(at)sodi.de, www.sodi.de
- www.zeigdeinbein.de

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