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 Spendenaufruf!
Bitte unterstützen Sie die Landmine.de-Trägerorganisationen in ihrem Engagement für die Erdbebenopfer in HAITI. Als Folge des Erdbebens wurden mehr als 200.000 Menschen getötet und 300.000 verletzt. Die Zahl der Obdachlosen liegt bei zwei ca. Millionen, dringend Hilfe brauchen mindestens 200.000 Menschen. (Foto:UNICEF)
Presseerklärung zur 30. Ratifikation der Konvention zu Streumunition
Danke Burkina Faso! Ein kleiner afrikanischer Staat besiegelt endgültiges Aus für Streumunition und schreibt wieder einmal Abrüstungsgeschichte.
Häuserkampf im Herzen Kabuls - Großangriff im Mumbai-Stil
(Kabul, 18.1.2010) Immer wieder erschüttern gewaltige Explosionen die Stadt, ganze Gebäude stehen in Flammen, Gewehrsalven peitschen durch die Luft. Über dem Zentrum Kabuls steigen dicke Rauchschwaden auf. Verängstigt haben sich Menschen in ihren Büros und Wohnungen, oft unter Tischen und Betten, verkrochen, während draußen der Krieg tobt - mitten im Herzen von Afghanistans Hauptstadt Kabul, direkt unter den Augen der Internationalen Gemeinschaft und der ausländischen Truppen.
Jährlicher Abrüstungsbericht verabschiedet
(Berlin, 13.1.2010) Das Bundeskabinett hat dem 27. Jahresabrüstungsbericht zugestimmt. Dieser Bericht wird jährlich erstellt und enthält eine umfassende Darstellung der Politik der Bundesregierung bei der Abrüstung, Rüstungskontrolle und der Verhinderung der Verbreitung von Massenvernichtungsmitteln.
Landmine tötet sechs Geschwister
(Somalia, 14.12.2009) In Somalia sind sechs Geschwister von einer Landmine getötet worden.
Presseerklärung – Kein Wort zu Landminen und Streumunition: Präsident Obama verpasst historische Abrüstungschance
(Berlin 10. Dezember 2009) Anlässlich der Friedensnobelpreisverleihung setzte sich der US-Präsident Obama für Frieden, Menschenrechte und Abrüstung ein, vermied es aber über das Verbot von Landminen und Streumunition zu sprechen. Die Verleihung fand im Rathhaus von Oslo statt, dem Ort, wo fast genau vor 1 Jahr der Verbotsvertrag für Streumunition von fas 100 Staaten unterzeichnet wurde und 1997 auch die Kampagne für das Verbot von Antipersonenminen mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde.
Zweifel an Nobelpreis für Obama
(Düsseldorf, 10.12.2009) Wenn US-Präsident Barack Obama heute in der norwegischen Hauptstadt Oslo den Friedensnobelpreis 2009 entgegen nimmt, steht ihm ein schwieriger Spagat bevor. Dass der Präsident nur wenige Tage vor der Verleihungszeremonie seine Entscheidung bekannt gegeben hat, in Afghanistan die militärische Eskalation zu suchen, werten Kritiker als Affront. Gegner der US-Einsätze in Irak und Afghanistan haben bereits Proteste in Oslo angekündigt.
Ehrung in Oslo - "Das Nobelpreiskomitee hat Obama geschadet"
(Oslo, 10.12.2009) Verdiente Auszeichnung oder ungerechtfertige Vorschusslorbeeren für den in den Afghanistankrieg verstrickten US-Präsidenten? Der Friedensnobelpreis für Barack Obama stößt in Deutschland auf ein geteiltes Echo: SPIEGEL ONLINE hat Experten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft befragt.
Presseerklärung – Friedensnobelpreisträger macht gute Miene zu geächteten Waffen – Auch US-Präsident Obama verweigert weiterhin Verbot von Landminen
(Berlin 25. November 2009) Die USA werden auch unter der Regierung von Friedensnobelpreisträger Präsident Barack Obama nicht dem internationalen Abkommen zur Ächtung von Antipersonenminen (Ottawa-Konvention) beitreten. Dies bestätigte ein Sprecher des US-Außenministeriums gestern in Washington und gab als Begründung an, dass man nicht mehr den „nationalen Verteidigungsanforderungen und den Sicherheitsverpflichtungen gegenüber Freunden und Verbündeten genügen könnte“, würden die USA das Verbotsabkommen unterzeichnen.
Bericht über die Anti-Minen-Konferenz in Cartagena
(Cartagena, Kolumbien, 4.12.2009) Die zweite Konferenz zur Überprüfung des Ottawa-Abkommens für ein Verbot von Anti-Personen-Minen im kolumbianischen Cartagena ist zu einem Abschluss gekommen. Einhelliges Ergebnis der Beratungen war das Ziel der Verbesserung der Opferhilfe. Einen ausführlichen Bericht der ICBL zur Konferenz auf Englisch finden Sie hier.
Papst ruft erneut zur Ächtung von Antipersonenminen auf
(8.12.2009) Papst Benedikt XVI. hat alle Staaten dazu aufgerufen, Antipersonenminen zu ächten. Die meisten, aber nicht alle Nationen hätten die zehn Jahre alte Konvention zur Ächtung dieses Kriegsmittels bereits unterzeichnet, heißt es in einer Botschaft des Papstes an die internationale Konferenz zum Verbot von Landminen, die von 30. November bis 4. Dezember im kolumbischen Cartagena tagte.
US-Armee im Anti-Terror-Kampf - Pentagon testet neues Kriegsgerät in Afghanistan
(7.12.2009) Es sind Waffen wie aus einem Science-Fiction-Film, die helfen sollen, die schweren Verluste der US-Armee zu verringern. Noch bevor die angekündigten 30.000 US-Soldaten landen, testet das Pentagon neues Kriegsgerät wie das Flugzeug „MV-22 Osprey" und das Panzerfahrzeug "Assault Breacher Vehicle" in Afghanistan.
Kampf gegen Landminen weiterführen
(Cartagena, 4.12.2009) Der Kampf gegen Landminen soll weitergeführt werden und die Opfer von Minenexplosionen sollen stärker unterstützt werden. Darauf haben sich die Teilnehmer der Antiminen-Konferenz in Kolumbien geeinigt.
Ruanda als erstes minenfreies Land - Immer noch massives Problem von verborgenen Sprengstoffen
(Cartagena/Berlin, 02.12.2009) - Beim "Cartagena Summit gegen Landminen" ist Ruanda zum ersten minenfreien Land erklärt worden. In der ostafrikanischen Republik wurden im blutigen Bürgerkrieg zwischen 1990 und 1994 tausende Minen gelegt. Hunderte Menschen wurden im 26.000 Quadratkilometer großen Land in den vergangenen Jahren getötet und verstümmelt. In den vergangenen drei Jahren konnte die ruandische Armee mehr als 9.000 Minen zerstören.
Stets mit einem Fuß im Minenfeld - Neben Afghanistan verzeichnet Kolumbien weltweit die höchste Zahl von Opfern durch Minen und Blindgänger
(Popayán, 1.12.2009). Ein verstörter Bursch sitzt auf einem Stuhl und schweigt. Der Blick geht ins Leere. Auf dem linken Arm befindet sich auf der Höhe des Ellenbogens ein Verband, unter dem rechten Augenwinkel ist eine einige Millimeter lange Narbe zu sehen. Es sind die sichtbaren Überreste eines Vorfalls, von dem sich Roberto Solís bis heute nicht erholt hat. Die unsichtbaren Wunden sind noch lange nicht vernarbt.
Aktionsbündnis sieht Erfolg des Verbotsvertrag für Anti-Personen-Minen - Thomas Küchenmeister im Gespräch mit Friedbert Meurer / Deutschlandfunk
Die USA, Russland, Indien oder Pakistan müssten endlich auch die Anti-Landminen-Konvention unterzeichnen, fordert Thomas Küchenmeister, Leiter des Aktionsbündnisses Landminen.de. Er spricht von Erfolgen beim Kampf gegen den Einsatz von Landminen, fordert aber mehr Mittel für die Opferhilfe.
Kolumbien: Ächtung von Landminen gefordert - Aufruf kirchlicher Hilfswerke bei Anti-Minen-Konferenz
(Freiburg, 30.11.2009) Zum Auftakt der Anti-Minen-Konferenz in Cartagena in Kolumbien haben die beiden kirchlichen Hilfswerke Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe in einer gemeinsamen Erklärung dazu aufgerufen, den Einsatz von Antipersonenminen sofort zu beenden. Vertreter der beiden Organisationen nehmen an der vom 30. November bis 4. Dezember dauernden Konferenz teil. Sie fordern, die 1997 von 156 Staaten unterzeichnete Konvention von Ottawa, die die Produktion, die Lagerung, die Weiterverbreitung und den Einsatz von Antipersonenminen verbietet, strikt einzuhalten. Sie beklagen, dass die USA, Russland, China und weitere Staaten die Konvention nicht unterzeichnet haben.
Obama will Konvention gegen Landminen nicht unterzeichnen - US-Präsident folgt der Politik seines Vorgängers Bush
(Washington, 25.11.09) Landminen - eine furchtbare Waffe: Meist sind Kinder und Frauen die Opfer. 150 Staaten haben die Minen bereits vertraglich geächtet. Die USA verweigern ihre Unterschrift. Obama folgt in diesem Punkt seinem Vorgänger Bush. Und erntet harsche Kritik.
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