Infos über Minen und Streumunition


Landminen werden grob in zwei Gruppen unterteilt: Antipersonenminen und Antifahrzeugminen. Antipersonenminen werden in der Regel durch Berührung, Nähe oder Gegenwart einer Person ausgelöst. weiterlesen >>>


Streumunition ist ein Waffensystem, das eine Vielzahl von kleineren Sprengsätzen freisetzt, die sog. Submunition oder "Bomblets". Streumunition wird als Bombe abgeworfen oder auch als Rakete verschossen. weiterlesen >>>


1997 einigte sich ein großer Teil der Staatengemeinschaft auf ein Verbot von Antipersonenminen. Minen, die gegen Fahrzeuge gerichtet sind, fallen nicht unter das Verbot. weiterlesen >>>


2008 einigte sich ein großer Teil der Staatengemeinschaft auf ein Verbot von Streumunition. Die Konvention verbietet herkömmliche Streumunition mit einer Ausnahme. weiterlesen >>>


Vertragsstaaten, Unterzeichner und Nichtunterzeichner. weiterlesen >>>


Die genaue Zahl verlegter Minen kennt niemand. Zu den am meisten belasteten Ländern gehören: Afghanistan, Angola, Ägypten, Bosnien und Herzegowina, Laos, Demokratische Republik Kongo, Kambodscha, Kolumbien, Kroatien, Vietnam. weiterlesen >>>


Streumunition wurde erstmals im Zweiten Weltkrieg in Europa und Russland und 1965 und 1975 in Südostasien eingesetzt. 1999 bspw. in Serbien und im Kosovo und 2008 in Georgien. weiterlesen >>>


Beide Waffenarten, Streumunition und Landminen, kontaminieren größere Gebiete, wirken unterschiedslos und gefährden vor allem Zivilisten. weiterlesen >>>


Vor dem Verbot wurden in 54 Ländern Antipersonenminen produziert. Heute sind es noch 12 Staaten. Streumunition wurde bislang in über 34 Ländern, darunter Deutschland,  entwickelt. weiterlesen >>>