Aktivisten: Fünf Kinder in Syrien durch Streumunition verletzt


In der syrischen Provinz Idlib sollen sich am Freitag fünf Kinder beim Spielen mit nicht-explodierter Streumunition verletzt haben.


Moderne Streumunition. (c) Stuart Freedman/Handicap International

(19.10.2012)

Istanbul (dpa) -  Die in London ansässige Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter berichtete, ein Junge aus der Ortchaft Sarakib sei sehr schwer verletzt worden. Die anderen Kinder seien außer Lebensgefahr. Eine unabhängige Überprüfung dieser Angaben, die von der Organisation mit Fotos untermauert wurden, war nicht möglich.

Die Vereinten Nationen gehen derzeit Hinweisen nach, wonach die syrische Luftwaffe in ihrem Kampf gegen die Rebellen auch Streumunition einsetzt, die von vielen Staaten geächtet wird. Zu den Staaten, die Streumunition produzieren, gehören unter anderem die USA und Russland. Russland ist der wichtigste Waffenlieferant des syrischen Regimes.

Quelle: Greenpeace Magazin

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