Ein integrierter Ansatz in der Opferhilfe


Zur Bekämpfung von Landminen und Streubomben und zur bestmöglichen Unterstützung der Überlebenden verfolgt Handicap International den sog. „integrierten Ansatz“. Elke Hottentot, Expertin im Bereich der Opferhilfe bei Handicap International, erklärt die damit verbundenen Herausforderungen.


Portraitaufnahme einer Frau, die ins Mikrofon spricht

Elke Hottentot © Handicap International

(21.01.2017)

„Um den integrierten Ansatz von Handicap International zu verstehen, muss man sich zunächst einmal Eines ins Gedächtnis rufen: dass die Unterzeichnerstaaten des Minenverbotsvertrags, der Konvention über Streumunition und des Übereinkommens über Konventionelle Waffen Verpflichtungen haben. Dazu zählt, dass sie verpflichtet sind, Kampfmittel- und Minenräumung zu betrieben; die Lagerbestände an Minen und Streumunitionen zu zerstören und den Opfern dieser Waffen zu helfen. Dieser letzte Punkt steht nun im Mittelpunkt unseres Interesses." Elke Hottentot

Spezielle Programme
Wir gestalten spezielle Programme zur Opferhilfe, zum Beispiel indem wir Prothesen und Orthesen anpassen und Überlebenden die von ihnen benötigte spezielle Hilfe zukommen lassen. Auch ermöglichen wir Kindern, die ihr Augenlicht oder einen Arm verloren haben, die Rückkehr zum Schulunterricht. Es ist ein Anfang, aber es ist nicht genug. Mithilfe des integrierten Ansatzes gehen wir einen Schritt weiter: Wir stellen sicher, dass Entwicklungspolitik und Entwicklungsprogramme die Opferhilfe mit berücksichtigen.

Weiterlesen auf: https://www.handicap-international.de/landminen-streubomben-intergrierter-Ansatz-Opferhilfe

 

 

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