Irak: Widad wurde bei der Flucht aus Mossul durch eine Landmine schwer verletzt


Widad wurde im April 2017 bei der Explosion einer Landmine verletzt, als sie aus Mossul fliehen wollte. Den Ärzten blieb nichts anderes übrig, als ihr Bein zu amputieren. Nun wird sie im Krankenhaus von Hamdaniyah behandelt, wo ein Physiotherapeut von Handicap International sie regelmäßig besucht und versorgt.


Ein junges Mädchen geht durch einen Gang und stützt sich auf einem Rollator aus. Ihr rechtes Bein fehlt.

Die 27-Jährige Widad verlor bei ihrer Flucht aus Mossul ein Bein, konnte aber ihre 6 Monate alte Tochter retten. © Till Mayer/ Handicap International

(14.06.2017)

Quelle: Handicap International

Als Salam, der Physiotherapeut von Handicap International, das Zimmer von Widad betritt, wiegt sie gerade ihre sechs Monate alte Tochter Hadil in ihren Armen. „Sie ist mein einziges Kind“, sagt sie, während sie das Baby liebevoll betrachtet. „Mein Mann und ich haben sechs Jahre lang versucht, ein Kind zu bekommen. Und dann kam Hadil. Ich weiß nicht, ob ich noch mehr Kinder bekommen kann. Nach allem, was mir passiert ist…“

Widad senkt den Blick zu ihrem Bein und erinnert sich an den Unfall, der vor nur einem Monat ihr Leben veränderte. „Das Leben in Mossul war wirklich hart. Die Bomben und Explosionen hörten einfach nicht auf und wir waren krank vor Angst. Und dann trafen sie eines Tages auch unser Haus. Wir haben es irgendwie geschafft, aus dem Schutt zu entkommen und zu fliehen. Wir waren um die zwanzig Leute, alle aus derselben Nachbarschaft. Alle haben wir nur versucht, am Leben zu bleiben und aus der Stadt raus zu kommen… Und dann bin ich auf eine Landmine getreten.“

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Lesen Sie Die vollständige Geschichte von Widad und ihrem Umfall mit einer Landmine auf der Flucht aus Mossul

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