Minenräumung an Grenze zwischen Chile und Peru


An der Grenze zwischen Chile und Peru werden tausende Landminen geräumt.


(16.10.2012)

Nach Angaben der chilenischen Regierung haben internationale Experten einer norwegischen Organisation mit den Arbeiten begonnen. Nach zwei Monaten sollen alle Sprengsätze geräumt sein. Heftige Regenfälle hatten früher im Jahr dazu geführt, dass zwei Landminen auf eine Fernstraße nahe der Grenze zu Peru geschwemmt wurden. Wegen der Explosionsgefahr wurden vorübergehend mehrere Grenzübergänge geschlossen.

Die Minen stammen aus der Zeit des chilenischen Diktators Augusto Pinochet. Sie wurden in den 1970er Jahren gelegt. Das Verhältnis zwischen Chile und Peru gilt als angespannt - beide Länder streiten über den Verlauf ihrer gemeinsamen Grenze.

Quelle: DRadio

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