minenraeumung_mit_hund_kongo_till_mayer_01_1_.jpg

 

Sie befinden sich im Archiv von Landmine.de: Das Archiv dokumentiert das Website-Angebot des Aktionsbündnis landmine.de in den Jahren 1999-2010. Im Jahr 2010 wurde das Aktionsbündnis aufgelöst, nachdem es erfolgreich für ein starkes Landminenverbot in Deutschland gekämpft hatte. Die Informationen auf diesen Seiten dienen historischen Recherchezwecken, die Inhalte auf den Archiv-Seiten sind nicht aktuell! Für aktuelle Informationen gehen Sie bitte auf die im Menu verlinkten Seiten: Landminen | Landminen weltweit | Minenräumung | Das Verbot von Landminen

Antipersonen-Submunitionsmine

Minen neuerer Bauart, wie die deutsche MUSPA Mine, die z.B. mit Dispenserwaffen (Abstandswaffen) verlegt werden können, werden häufig ob ihrer Verlegemethode als Submunition bezeichnet. Diese Bezeichnung verschleiert oberflächlich die Funktionalität solcher Systeme. Der Verbotsstatus z.B. der "modernen" deutschen Splittermine MUSPA ist deshalb auch umstritten. Hersteller und Bundesverteidigungsministerium bezeichnen diese mit Kampfflugzeugen fernverlegbare Mine seit geraumer Zeit als Rollbahnmine oder eben auch als Submunition. Über Sensoren aktiviert, soll sie landende oder startende Flugzeuge attackieren und stellt deshalb nach offizieller Auffassung keine Antipersonenmine dar, fällt somit nicht unter das Ottawa-Verbot. US-amerikanische Quellen definieren hingegen diese Mine nach wie vor als Anti-Personen-Mine.