News-Archiv



Der Schriftzug des Landminemonitors 2017

Landminenmonitor 2017: Erneut Anstieg der Opferzahlen

(14.12.2017)

Mindestens 8.605 Menschen wurden durch diese Waffen im Jahr 2016 getötet oder verletzt. 2013 waren es noch 3.450 Menschen, Der massive Anstieg seither ist vor allem auf die hohen Opferzahlen in den Konfliktgebieten in Afghanistan, dem Jemen, Libyen und der Ukraine zurückzuführen. Handicap International ruft die Staaten auf, das internationale humanitäre Recht durchzusetzen und Druck auf Konfliktparteien auszuüben, um dem Einsatz dieser barbarischen Waffen ein Ende zu setzen. weiterlesen >>>


Eine Mitarbeiterin von Handicap International kniet auf dem Boden und macht Übungen mit Fayez. Dieser liegt auf dem Rücken und lacht in die Kamera.

Syrien: Drei Millionen Menschen mit Verletzungen und Behinderungen

(12.12.2017)

Die WHO und Handicap International machen auf die Bedürfnisse der geschätzten drei Millionen Menschen aufmerksam, die in Syrien mit Verletzungen und Behinderungen leben. Sie rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Unterstützung zu erhöhen. weiterlesen >>>


Das Danger Mines Zeichen mit Totenkopf und Schriftzug.

Pakistan: Drei Kinder durch Landmine verletzt

(11.12.2017)

Drei Kinder wurden bei der Explosion einer Landmine in der Region Miramshah verletzt. Laut Medienberichten ereignete sich der Unfall in der Nähe eines Checkpoints. weiterlesen >>>


USA heben Streubomben-Memorandum auf

(08.12.2017)

Die USA hatten 2008 beschlossen, sämtliche Streubomben mit einer Blindgängerquote von mehr als einem Prozent bis Ende 2018 zu vernichten. Die aktuelle Administration hat nun in einem Memo angekündigt, von diesem Plan abzurücken.  weiterlesen >>>


Mehrere Frauen stehen in einer Reihe hintereinander. Sie tragen Minenräumerinnen Kleidung und ihren Helm in der Hand.

20 Jahre Ottawa-Vertrag

(01.12.2017)

Der Kampf gegen Landminen geht weiter. Vor zwei Jahrzehnten errang die Diplomatie mit der Verabschiedung des Ottawa-Vertrags zum Verbot von Landminen einen einzigartigen Sieg gegen diese heimtückischen Waffen.  weiterlesen >>>


Das Danger Mines Zeichen mit Totenkopf und Schriftzug.

Afghanistan: Acht Menschen sterben durch Landmine

(29.11.2017)

Acht Menschen sind am Dienstag bei der Explosion einer Anti-Fahrzeug-Mine in der Provinz Kandahar gestorben. Die Zivilpersonen waren mit ihrem Auto über eine Mine gefahren. Zwei weitere Personen wurde schwer verletzt. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Screenshot - ein kleines Mädchen schaut in die Kamera

Laos: Dokumentation „This Little Land of Mines“

(22.11.2017)

Die junge amerikanische Filmemacherin Erin McGoff dreht eine vielversprechende Dokumentation über die massiven Bombenangriffe der USA auf Laos - und porträtiert die Stärke der Menschen, die heute mit Millionen Blindgängern leben müssen. Ein Trailer ist bereits fertig, nun sammelt Erin Mittel zur endgültigen Realisierung des Projekts. weiterlesen >>>


Ein Mann mit Prothes kniet im Wasser und hat Blumen in einem Korb

Kambodscha: USA verlängern Förderung

(17.11.2017)

Vor Kurzem hatten die USA noch angekündigt, ihre Zahlungen an das kambodschanische Minenzentrum einzustellen. Nach mehreren Schlagabtauschen und der Ankündigung Chinas, Kambodscha zu unterstützen, haben die USA nun eine Verlängerung angekündigt. Ob die Ereignisse im Zusammenhang stehen, ist aber nicht klar. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Treffer 1 bis 8 von 14198
Das Danger Mines Zeichen mit Totenkopf und Schriftzug.

Syrien: Landmine tötet drei Kinder

(16.11.2017)

In einem Vorort von Aleppo sind drei Kinder durch die Explosion einer Landmine getötet worden, wie lokale Medien berichten. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Mehrere metallische Gegenstände liegen auf sandig-steinigem Boden

Afghanistan: Heimkehrende durch Landminen bedroht

(15.11.2017)

Afghaninnen und Afghanen, die derzeit in ihre Heimat zurückkehren, sehen sich einer perfiden Bedrohung ausgesetzt: Ihre Häuser und Dörfer könnten aufgrund der andauernden Konflikte mit Landminen und anderen explosiven Kriegsresten verseucht sein. (auf Englisch) weiterlesen >>>


im Hintergrund eine grüne Wiese im Vordergrund ein Schild mit einem Totenkopf und der Schrift "slow mine field"

Falklandinseln: Die Entminung schreitet voran

(13.11.2017)

Nach einer kurzen Pause geht es weiter mit den Entminungen auf den zum Vereinigten Königreich gehörenden Falklandinseln. Bis 2020 sollen alle Minen geräumt sein. Argentinien hatte in den 80er Jahren rund 25.000 Minen verlegt. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Mehrere Kinder stehen vor einem Minenschild

Kambodscha: USA kürzen Finanzierung von Minenräumung

(08.11.2017)

Es hatte sich in den letzten Monaten bereits angedeutet, nun ist es soweit. Die USA verlängern den Vertrag mit Norwegians People Aid über 2. Mio Dollar jährlich nicht. In den vergangenen Jahren hat die Hilfsorganisation damit Räumungs- und Opferhilfeprojekte in Kambodscha finanziert. (Auf Englisch) weiterlesen >>>


Das Danger Mines Zeichen mit Totenkopf und Schriftzug.

Somalia: Landmine tötet 10 Menschen

(31.10.2017)

Nur wenige Tage nach den verheerenden Anschlägen von Mogadischu fuhr ein Konvoi der Friedensmission der Afrikanischen Union über eine Landmine. Durch die Explosion starben 10 Menschen, weitere 16 wurden verletzt. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Das Danger Mines Zeichen mit Totenkopf und Schriftzug.

Mali: Zwei UN-Blauhelme sterben durch Landmine

(27.10.2017)

Die beiden Männer starben, als ihr Fahrzeug über eine Landmine fuhr und diese damit zur Explosion brachte. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Das Danger Mines Zeichen mit Totenkopf und Schriftzug.

Simbabwe: Auch 37 Jahre später sind Minen eine Gefahr

(21.10.2017)

Laut Halo Trust sind noch mindestens 60 km2 Land in dem Südostafrikanischen Land mit Landminen verseucht. Sie stammen aus den Zeiten des Freiheitskampfes und wurden von der damaligen Apartheitsregierung verlegt, um den Rückzug von Freiheitskämpfern nach Mosamik zu stoppen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


In der Wüste entsteht eine aufsteigende Rauchwolke durch eine Explosion

Irak: 2 Jungen sterben durch Landmine

(19.10.2017)

Zwei kleine Jungen stoßen beim Spielen auf eine Landmine, diese explodiert und die zwei Brüder erliegen im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Leider kein Einzelschicksal im Irak. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Das Danger Mines Zeichen mit Totenkopf und Schriftzug.

Iran: Entminer durch Landmine schwer verletzt

(17.10.2017)

Ein iranischer Entminer wurde bei der Explosion einer Landmine verletzt. Der Mann war Teil eines Teams, dass Minen an der irakischen Grenze räumte, die noch aus dem Krieg 1980-88 stammen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Das Danger Mines Zeichen mit Totenkopf und Schriftzug.

Italien verbietet Investitionen in Streubomben-Hersteller

(12.10.2017)

Am 3. Oktober hat die Abgeordnetenkammer Italiens ein Gesetz zum Verbot von Investitionen in Hersteller von Streubomben verabschiedet. Das Verbot gilt für alle italienischen Finanzinstitute.  weiterlesen >>>


Das Danger Mines Zeichen mit Totenkopf und Schriftzug.

Sri Lanka: Landmine in Schule gefunden

(10.10.2017)

Bei Bauarbeiten im Garten der Schule hatten Schulkinder ein unbekanntes Objekt gesehen - und es der Schulleitung gemeldet. Ein großes Glück - denn wäre die Mine explodiert, hätte sie verheerenden Schaden angerichtet. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Eine Familie - in der Mitte der Vater, daneben drei Kinder, und rechts zwei Frauen, die sich beide die Hände vor das Gesicht halten

Bericht: Überall folgten uns die Bomben

(06.10.2017)

Handicap International veröffentlichte am 5. Oktober 2017 in Genf den Bericht: „Überall folgten uns die Bomben". Dieser zeigt, wie der Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten die Menschen in und aus Syrien immer wieder zur Flucht zwingt.  weiterlesen >>>


Ein Mann in voller Schutzmontur kniet auf dem Boden und streichelt einen Hund

Mosambik: Minenfrei - und dennoch neue Opfer

(01.10.2017)

Eigentlich gilt Mosmbik als frei von Minen. Doch unentdeckte Landminen, die als Restkontamination gelten, und trotz aufwändiger Suche bisher nicht gefunden werden konnten, haben vor ein paar Tagen mehrere Menschen getötet. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Am Ende einer steinigen, wüstenartigen Ebene erheben sich drei Rauchwolken

Algerien: Komplett frei von Landminen

(28.09.2017)

Nachdem Algerien bereits in diesem Jahr die Räumung sämtlicher Landminen auf dem Staatsgebiet verkündet hat, ist nun der letzte Schritt unternommen: Sämtliche Lagerbestände an Landminen wurden vernichtet. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Im Vordergrund ein Danger Mines Schild im Hintergrund eine Schuhpyramide als öffentlichkeitswirksame Aktion

Myanmar: Handicap International verurteil Einsätze von Landminen

(25.09.2017)

Myanmar wird derzeit von Gewalt erschüttert. Die Regierung hat Landminen an der Grenze zu Bangladesch verlegt. Handicap International fordert ein Ende dieser Einsätze und Druck seitens der internationalen Gemeinschaft.  weiterlesen >>>


Das Danger Mines Zeichen mit Totenkopf und Schriftzug.

Indien: Elefant stirbt durch Landmine

(22.09.2017)

Der Elefant war auf eine Landmine getreten. Die folgende Explosion verletzte sein Bein so schwer, dass er nun den Folgen der Verletzung starb. Im Latehar Distrik, wo seit Jahren ein gewaltsamer Konflikt herrscht, kommt es auch immer wieder zu menschlichen Opfern durch Landminen.  weiterlesen >>>


20 Jahre Ottawa-Vertrag

(17.09.2017)

20 Jahre nach der Verabschiedung des Ottawa-Vertrags geht der Kampf gegen die Bedrohung durch Landminen weiter.  weiterlesen >>>


Neymar hält seine Hand in die Kamera - auf ihr steht geschrieben "Stop"

Stop Bombing Civilians

(15.09.2017)

Eine neue Kampagne von Handicap International kämpft gegen den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten. Prominente Unterstützung erfährt die Aktion unter anderem von Fußballstar Neymar Jr. und Tatort Kommissarin Ulrike Folkerts. weiterlesen >>>


Myanmar: Einsatz von Landminen

(12.09.2017)

Laut Angaben von Amnesty International hat Myanmar im aktuellen Konflikt Landminen eingesetzt. Diese forderten bereits erste Opfer. Die UN verurteilten dieses Vorgehen. weiterlesen >>>


Das Danger Mines Zeichen mit Totenkopf und Schriftzug.

Pakistan: Zwei Menschen sterben bei zwei Unfällen mit Landminen

(23.08.2017)

Ein junger Schäfer starb, nachdem er auf eine Landmine getreten war, ein weiterer Mann starb, als er mit seinem Motorrad über eine Landmine fuhr.  weiterlesen >>>


Video Screenshot von mehreren Männern, die in Rollstühlen sitzen und Basketball spielen.

Afghanistan: Rollstuhl-Basketball Team hat große Pläne

(22.08.2017)

Das Afghanische Nationalteam im Rollstuhl-Bastketball hat große Pläne und möchte international auftreten. Die Mitglieder sind zum größten Teil Opfer von Minen, es sind aber auch Menschen dabei, denen seit Geburt oder einem Unfall Gliedmaße fehlen. weiterlesen >>>


Bosnien und Herzegowina: Deutschland stellt 100.000 Euro für Minenüberlebende zur Verfügung

(09.08.2017)

Die deutsche Botschafterin in Bosnien und Herzegowina, Christiane Hohmann, hat 100.000 Euro für Überlebende von Unfällen mit Landminen zur Verfügung gestellt. Die Mittel fließen an Einrichtungen in BiH und in Slowenien. Insgesamt hat Deutschland bereits über 30 Millionen Euro für Minenaktionen in BiH zur Verfügung gestellt. (auf Englisch)  weiterlesen >>>


Das Danger Mines Schild mit einem Totenkopf drauf.

Ägypten: Minenräumung dank Atomkraftwerk

(08.08.2017)

Im Gebiet El Dabaa soll das erste Atomkraftwerk Ägyptens entstehen. Da die Zone jedoch noch immer schwer vermint ist, wurde die ägpytische Armee jetzt beauftragt, es von Minen zu befreien. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Mehrere Männer, die alle ein Bein verloren haben, marschieren auf Krücken durch eine Straße, in deren Häuser lauter Einschusslöcher sind.

Angola: Es fehlen 90 Prozent der Mittel zur Minenräumung

(07.08.2017)

Einst war Angola das "Aushängeschild" der Landminenkampagne. Prinzessin Diana sorgte hier für Bilder, die um die Welt gingen. Heute fehlen rund 90 % der benötigten Mittel, um das Land bis 2025 von Minen zu befreien. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ein Roboter mit intensiven Augen und vollständig aus Metall - aber der Brust nach oben

Killer Robots: Jody Williams aktuelle Kampagne

(04.08.2017)

Diese Waffen gibt es noch gar nicht - und trotzdem versucht eine Kampagne, im Vorfeld ihr Verbot zu erreichen. Die Kampagne wird angeführt von Jody Williams, die stellvertretend für die Internationale Landminenkampagne gemeinsam mit Mitstreitenden 1997 den Friedensnobelpreis erhielt. weiterlesen >>>


Blick von oben auf Dutzende Menschen, die ihre Arme nach oben recken und sich freuen

Streubombenverbot wird 7 Jahre alt

(31.07.2017)

Am 1. August vor 7 Jahren trat der Oslo-Vertrag über ein Verbot von Streubomben in Kraft – ein bahnbrechendes Abrüstungsabkommen, das bereits vieles bewirkt hat. Dennoch wurden in den Konflikten der letzten Jahre weiterhin Streubomben eingesetzt. weiterlesen >>>


Sicht vom Meer auf die alte Hafenstadt Dubrovnik

Kroatien: Waldbrand bringt Minen zur Explosion in eigentlich minenfreier Zone

(31.07.2017)

Ein von Mazedonien auf Kroatien übergreifender Waldbrand hat einige Landminen zum explodieren gebracht. Das ist umso erschreckender, als dieses Gebiet eigentlich als minenfrei galt. Dieser Vorfall zeigt erneut, wie perfide die Gefahr durch Landminen ist - und wie nahe sie auch an Deutschland ist. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Das Danger Mines Zeichen

Pakistan: Mehrere Menschen sterben bei Landminen-Explosionen

(30.07.2017)

Bei zwei Unfällen mit Landminen in Pakistan sind mehrere Menschen getötet worden. Vier Insassen eines Fahrzeuges starben, als ihr Fahrzeug über eine Mine fuhr. Fünf Frauen und ein Kind starben, als die Mütter auf der Suche nach ihren vermissten Männern auf eine Landmine traten.  weiterlesen >>>


Ein Mann watet durch das Wasser. Er hält einen Korb mit Blumen in der Hand. Sein linkes Bein endet in einer Prothese.

Kambodscha: Erster Monat ohne Minenunfälle seit 1979

(28.07.2017)

Im März diesen Jahres verzeichnete die kambodschanische Entminungsbehörde CMAC keinen einzigen Unfall mit einer Landmine oder mit einem explosiven Kriegsrest. Und auch die Opferzahlen für das gesamte erste Halbjahr sind im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Mali: Es trifft fast nur die Kinder

(27.07.2017)

Im Jahr 2016 waren 90 Prozent aller Opfer von explosiven Kriegsresten Kinder. Weltweit machten Kinder 2015 rund ein Drittel aller Betroffenen aus. Beide Zahlen sind viel zu hoch und zeigen, wie wichtig die weltweite Räumung dieser Kriegsreste ist.  weiterlesen >>>


Das Danger Mines Schild

Libyen: Allein im Juli 26 Tote durch Landminen in Benghazi

(24.07.2017)

Laut Medienangaben sind in der umkämpften Stadt Benghazi, die erst vor Kurzem von radikalislamischen Rebellen zurückerobert wurde, eine Unmenge an Anti-Personen-Minen versteckt. Allein im Juli forderten diese die Leben von 26 ZivilistInnen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Somaliland: 1 Toter, 19 Verletzte nach Landminenexplosion

(23.07.2017)

Eine Explosion in der Nähe eines Vertriebenenlagers hatte verheerende Folgen: ein Mensch starb, 19 wurden zum Teil schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich in der Region Sool, in der es immer wieder zu schweren Unfällen mit explosiven Kriegsresten und Landminen kommt. (auf Englisch) weiterlesen >>>


UN: Sicherheitsrat verabschiedet erste Resolution zu Minenaktionen

(20.07.2017)

Der UN-Sicherheitsrat hat Ende Juni zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Resolution verabschiedet, die die Wichtigkeit von Minenaktionen hervorhebt. Die Resolution 2365 fordert alle Staaten auf, den nicht unterscheidenden Einsatz von explosiven Geräten zu stoppen - und sich mehr für die Opfer einzusetzen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Danger Mines Zeichen

Myanmar: improvisierter Sprengsatz tötet drei Menschen

(18.07.2017)

Ein älterer Mann und zwei Jugendliche wurden in Bundestaat Rakine in Myanmar durch eine Explosion getötet. Der selbstgebaute Sprengsatz wirkte wie eine Landmine und wurde durch eine Berührung ausgelöst. Noch ist unklar, ob es sich um ein aktuelles Attentat handelt oder ob der Sprengsatz ein Rest aus vergangenen Konflikten war. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Mehrere Kinder schauen in die Kamera. Im Hintergrund ein Flüchtlingslager.

Irak: Riskante Rückkehr nach Mossul - Gefahr durch Blindgänger

(11.07.2017)

Nach der Rückeroberung der irakischen Stadt Mossul verstärkt die Hilfsorganisation Handicap International ihren Einsatz in und um die Stadt, um die Zivilbevölkerung zu versorgen. Verwundete und Traumatisierte benötigen Physiotherapie und psychologische Hilfe. Mit dem Ende der Kämpfe ist die Gefahr nicht gebannt, denn Blindgänger machen die Rückkehr in die Häuser lebensbedrohlich. Deshalb informiert Handicap International die Rückkehrenden über die Gefahr, die in der Stadt in Form von Sprengfallen und explosiven Kriegsresten lauert. weiterlesen >>>


Bio Waffen: Verboten 1972, Chemische Waffen: Verboten: 1993, Landminen: Verboten 1997, Streubomben: Verboten: 2008, Nuklear Waffen: Verboten 2017

Atomwaffen: Historischer Verbotsvertrag beschlossen

(09.07.2017)

122 Staaten haben bei den Vereinten Nationen in New York einen historischen Vertrag geschlossen: Ein internationales Verbot von Atomwaffen. Sämtliche Staaten, die Atomwaffen besitzen, sowie die Staaten, die unter deren Schutz stehen oder die ihre Waffen lagern, haben den Verbotsprozess boykottiert. Das neue Verbot wird in einer Reihe mit den Chemiewaffen-, Landminen- und Streubombenverboten gesehen.  weiterlesen >>>


im Hintergrund eine grüne Wiese im Vordergrund ein Schild mit einem Totenkopf und der Schrift "slow mine field"

Falklandinseln: Minenfrei bis 2020

(09.07.2017)

Wie der Falkländische MLA Michael Poole bekanntgab, sollen die Falklandinseln bis 2020 komplett von Minen befreit sein. Bereits in diesem Sommer (dem europäischen Winter) waren 29 Minenfelder geräumt worden, die Überbleibsel des britisch-argentinischen Kriegs von 1982 sind. Problematisch könnte die Entminung für das Tierreich sein - die Sperrgebiete haben menschenfreie Rückzugsorte für Tiere geschaffen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


im Vordergrund ein großes und einige kleinere Gebäude in typisch asiatischer Bauweise. Rechts ein großer Parkplatz. Im Hintergrund weite Felder.

Kambodscha: Friedensmuseum des Minenaktionszentrums eröffnet

(08.07.2017)

In Siem Reap, wo das kambodschanische Minenaktionszentrum seinen Hauptsitz hat, wurde vor einigen Tagen ein Friedensmuseum eröffnet. Es soll zeigen, welch schreckliche Wirkungen Landminen auf ein ganzes Land und seine Bevölkerung haben. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Kolumbien: Frauen, die ihr Land entminen

(05.07.2017)

Der Frieden zwischen FARC und Regierung macht in Kolumbien erstmals seit Jahrzehnten eine umfassende Entminung möglich. Dabei werden alle Kräfte gebraucht. In der von Männern dominierten Entminungsbranche sind aber auch Frauen aktiv. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Somalia: Drei ZivilistInnen sterben durch Landmine

(02.07.2017)

Die Explosion einer Landmine, die an einer Straße verlegt war, tötete 3 Menschen und verletzte 10 weitere. Zwei Passagierbusse hatten die Explosion ausgelöst, als sie mit ihren Fahrgästen in der Nähe der somalischen Hauptstadt Mogadischu unterwegs waren. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Danger Mines Schild

Kenia: 4 Schulkinder sterben bei Explosion eines improvisierten Sprengsatzes

(29.06.2017)

Die vier Kinder und vier Polizisten starben, als ihr Gefährt in der Nähe der somalischen Grenze über einen improvisierten Sprengsatz fuhr. Dieser wirkte wie eine Landmine, explodierte und riss die acht Menschen in den Tod. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ein Mann watet durch das Wasser. Er hält einen Korb mit Blumen in der Hand. Sein linkes Bein endet in einer Prothese.

Kambodscha: Anzahl der Unfälle geht erneut zurück

(27.06.2017)

Wie die nationale Entminungsbehörde mitteilte, seiden in den ersten vier Monaten des Jahres 21 Unfälle mit Minen und explosiven Kriegsresten verzeichnet worden - 21 Prozent weniger als noch im Vorjahreszeitraum. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Nigeria: Fünf Menschen sterben durch Landminen

(22.06.2017)

Bei zwei Explosionen, die laut Medienberichten vermutlich von der Terrorgruppe Boko Haram verlegt wurde, sind insgesamt fünf Menschen gestorben. Die Opfer waren jeweils mit ihren Autos über einen der Sprengsätze gefahren und hatten diesen damit zum Explodieren gebracht. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ein Mann steht in einem Reisfeld und entmint

Sri Lanka: Provinz Batticaloa als "minenfrei" erklärt.

(22.06.2017)

Die Provinz Batticaloa ist nach dem verheerenden Bürgerkrieg, der bis 2009 auf Sri Lanka tobte, die erste Provinz, die für "minenfrei" erklärt wird. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Irak: irakischer und französischer Journalist sterben durch Landmine

(20.06.2017)

Zwei Reporter, die die irakischen Streitkräfte bei ihrer Offensive in Mossul begleitet haben, sind bei der Explosion einer Landmine gestorben. Zwei weitere Journalisten wurden verletzt. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Der Moment als der Bagger mit seinem Greifarm die Explosion auslöst.

Chile: Video - Gepanzerter Bagger bringt Anti-Fahrzeug-Mine zum Explodieren

(19.06.2017)

Ein Video des chilenischen Verteidigungsministerium zeigt, wie ein Bagger eine schwere Explosion auslöst. Sein Insasse wird heftig durchgeschüttelt, mehr passiert ihm aber nicht. Anti-Fahrzeug-Minen sind im Gegensatz zu Anti-Personen-Minen nicht durch das internationale Landminenverbot verboten - obwohl sie von zivilen Fahrzeugen ausgelöst werden können und sogar von Menschen. (Video auf Spanisch) weiterlesen >>>


Tunesien: Schäferin stirbt durch Landmine

(17.06.2017)

Eine Schäferin ist in Tunesien gestorben, als sie mit ihrer Herde in ein militärisches Sperrgebiet eindrang und dort auf eine Mine trat, die vermutlich Extremisten verlegt hatten. (auf Englisch) weiterlesen >>>


In einer Schwimmhalle sprint jemand ins Wasser

Afghanistan: Minenüberlebender will zu den Paralympics

(15.06.2017)

Ein siebzehnjähriger Afghane hat ein Ziel: er will bei den Paralympics in Tokyo sein Land als Athlet vertreten - und somit anderen Überlebenden von Unfällen mit explosiven Kriegsresten ein Vorbild sein und Hoffnung geben. (Video auf Englisch) weiterlesen >>>


Ein junges Mädchen geht durch einen Gang und stützt sich auf einem Rollator aus. Ihr rechtes Bein fehlt.

Irak: Widad wurde bei der Flucht aus Mossul durch eine Landmine schwer verletzt

(14.06.2017)

Widad wurde im April 2017 bei der Explosion einer Landmine verletzt, als sie aus Mossul fliehen wollte. Den Ärzten blieb nichts anderes übrig, als ihr Bein zu amputieren. Nun wird sie im Krankenhaus von Hamdaniyah behandelt, wo ein Physiotherapeut von Handicap International sie regelmäßig besucht und versorgt. weiterlesen >>>


Ein zerstörtes Gebäude in einer Winterumgebung

Urkaine: Österreicht stellt 1 Million Euro für Räumung zur Verfügung

(10.06.2017)

Der Konflikt in der Ukraine am Rande Europas hat nicht nur bereits tausende Tote gefordert - er führt auch zu unzähligen explosiven Kriegsreste. Für deren Räumung hat die österreichische Regierung nun 1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. weiterlesen >>>


Kenia: Drei Menschen sterben bei Explosion eines improvisierten Sprengsatzes

(08.06.2017)

Drei Mitarbeitende einer lokalen Nichtregierungsorganisation sind laut Medienangaben gestorben, als ihr Fahrzeug über einen Sprengsatz fuhr, der wie eine Landmine funktionierte und nach der Berührung explodierte. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Eine wüstenähnliche Landschaft. In der Mitte einige Menschen, die von der Kamera weggehen.

Sudan: Provinz Red Sea State minenfrei

(06.06.2017)

Mit der finanziellen Unterstützung Italiens konnte die sudanesische Provinz nun von Minen und anderen explosiven Kriegsresten befreit werden. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ein Strand auf Birsay

Schottland: Landmine aus 2. Weltkrieg am Strand in Orkney entdeckt

(04.06.2017)

An einem Strand des schottischen Arichpels Orkney wurde eine Landmine aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Fund zeigt, wie lange Landminen ein Gefahr darstellen können.  weiterlesen >>>


Ein Mann, der eine Schutzausrüstung und einen Helm trägt, kniet auf dem Boden, und streichelt einen Hund.

Kambodscha: Ein Altersheim für Minensuchhunde

(01.06.2017)

In Kambodscha eröffnet demnächst das erste Altersheim für ehemalige Minensuchhunde. Denn finden die Hunde nach dem Ende ihres Arbeitslebens keine neuen Besitzer oder keinen Platz in einem Tierheim, werden sie oft eingeschläfert. weiterlesen >>>


Der Junge mit einem Prototyp seiner Drohne und mehreren Erwachsenen im Hintergrund

Minenräumung: 14-jähriger erhält Hero Award für Minensuchdrohne

(30.05.2017)

Ein 14-jähriger Inder hat eine Drohne entwickelt, die Minen erkennen soll. Dafür hat er nun den Hero Award des Billion Acts Projekts von Google erhalten. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ein Mann steht in einem Reisfeld und entmint

Sri Lanka: Offizieller der tamilischen Minenräumungsaktionen beklagt fehlende Finanzierung

(24.05.2017)

Laut dem Leiter der tamilischen Minenräumer und Minenräumerinnen, Herr Yogan, werden die Minenaktionen auf ehemals tamilischen Gebieten ausschließlich privat finanziert, internationale Unterstützung fehle. Gleichzeitig, so Herr Yogan, werden in ehemals von offiziellen Streitkräften dominierten Gebieten Minen geräumt, die nicht einmal bewohnt seien. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Wüstenähnliches Gebirge von oben

Iran: Ein Mensch stirbt bei Explosion einer Landmine

(23.05.2017)

Die Explosion ereignete sich im Westen des Irans, in der Provinz Kermanshah, die an den Irak grenzt. Im Iranisch-irakischen Krieg war die Region teilweise vom Irak besetzt, hier liegen noch immer unzählige Minen. Jedes Jahr fordern sie mehrere Opfer. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Deutschland: Allianz investiert noch immer in Streubombenhersteller

(23.05.2017)

Streumunition ist seit 2010 international geächtet – trotzdem investiert die Allianz immer noch in die Hersteller der tödlichen Waffen. Dies zeigt ein neuer Bericht der Menschenrechtsorganisation Pax. Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International fordert die Allianz auf, der internationalen Ächtung endlich zu folgen und ethische Richtlinien auf alle Geschäftsbereiche anzuwenden. weiterlesen >>>


Mehrere Pinguine stehen im Wasser

Falklandinseln: Pinguine "bedroht" durch Minenräumung

(19.05.2017)

Es ist paradox: Normalerweise sind alle für Minenräumung. Auf den Falklandinseln sind viele dagegen: Noch nie gab es einen menschlichen Unfall mit den Landminen, gleichzeitig haben die Minen dafür gesorgt, dass Pinguine eine Art Naturschutzgebiet bekommen haben, in dem sie keine Menschen stören. Doch der Ottawa-Vertrag verpflichtet Großbritannien dazu, alle Minen auf dem Staatsgebiet zu räumen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ein Mann watet durch das Wasser. Er hält einen Korb mit Blumen in der Hand. Sein linkes Bein endet in einer Prothese.

Kambodscha: Kürzen USA Finanzierung von Kampfmittelräumung?

(17.05.2017)

Laut Medienberichten sprach der amerikanische Botschafter in Laos, William A Heidt, von neuen Herausforderungen in der internationalen Finanzierung der Räumung von Streubomben und anderen explosiven Kriegsresten. Experten gehen davon aus, dass die USA in Zukunft vermehrt in die Räumung des Nahen Ostens investieren wird. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Danger Mines Schild

Myanmar: Zehn Kinder durch Landmine verletzt

(14.05.2017)

Die Kinder waren Schüler einer buddhistischen Klosterschule. Als sie einen komischen metallischen Gegenstand fanden, schossen sie ihn sich gegenseitig zu - bis er explodierte. Die Jungen wurden teilweise schwer verletzt, überlebten aber. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Danger Mines Schild

Tadschikistan: 2 Jugendliche durch Landmine verletzt

(11.05.2017)

Die zwei Jugendlichen waren als Hirten im Grenzgebiet zu Afghanistan unterwegs, als sie auf die Anti-Personen-Minen traten. Die Landminen sind ein Überbleibsel des Bürgerkriegs, der in Tadschikistan in den Neunzigern tobte. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Mehrere Soldaten entminen eine sandige Wüste

Ägypten: Abgeordneter verlangt Kompensierung für Landminen aus dem 2. Weltkrieg

(08.05.2017)

Sowohl Deutschland als auch die Alliierten Kräfte verlegte Millionen Minen in Ägpytens westlicher Wüste. Bis heute haben diese Minen 8.313 Opfer gefordert, darunter über 600 Tote. Der Abgeordnete fordert jetzt eine klare Übernahme der Verantwortung für diese Landminen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Anti-Fahrzeug-Mine

Ukraine: Nirgendwo gab es 2016 mehr Opfer von Anti-Fahrzeug-Minen

(04.05.2017)

Es ist eine der traurigen, politisch bedingten Auslassungen des Ottawa Minenverbots: Anti-Fahrzeug-Minen sind nicht verboten, obwohl auch sie nicht zwischen zivilen und militärischen Fahrzeugen unterscheiden können und sogar von Menschen ausgelöst werden können. Im Jahr 2016 war nun laut einer Studie von GICHD und SIPRI Ukraine trauriger Spitzenreiter bei den Opfern dieser Waffen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Logo der New York Times

New York Times: Lesenswerte Reportage über Minen in Angola

(02.05.2017)

Cuito Cuanavale, ein Stadt in in Süd-Ost-Angola gilt als eine der am stärksten verminten Gegenden der Welt. Wie leben die Menschen mit der täglichen Gefahr? Ein Reporter der New York Times war vor ort und hat einen tollen Artikel über dieses Leben inmitten der Gefahr geschrieben. (auf Englisch)


In einer sandigen Wüste steht ein steinerner Berg

Sudan: Region Fara Baranga vollständig entmint

(30.04.2017)

Die Regierung von West Dafur hat die Region Fara Baranga für frei von Minen erklärt. Zuvor hatte ein Team der Organisation El Wehdat über 260 Kriegsreste markiert und geräumt. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Aserbaidschan: Ungarn stellt 100.000 Euro für Entminung bereit

(28.04.2017)

Im Rahmen der NATO Support and Procurement Agency hat Ungarn dem Land nun Mittel zur Räumung von Minen und anderen explosiven Kriegsresten zur Verfügung gestellt. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Pakistan: 13 Menschen sterben durch improvisieren Sprengsatz

(27.04.2017)

Die 13 Menschen starben, als ihr Passagierbus über einen improvisierten Sprengsatz fuhr, der an der Straße platziert war. Sowohl die Terrorgruppe Jamaat-ul-Ahrar als auch der IS beanspruchten den Anschlag für sich. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ein Mann steht in einem Reisfeld und entmint

Sri Lanka: 2 Kinder sterben bei Explosion

(26.04.2017)

Die zwei Kinder starben, als sie in der Nähe ihres Hauses einen metallischen Gegenstand fanden und mit diesem spielen wollten. Der Unfall ereignete sich nur einen Tag nachdem die dänische Entminungsorganisation DDG ihr Büro in der Region aufgrund mangelnder internationaler Finanzierung geschlossen hatte. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ukraine: Landmine tötet und verletzt OSZE Mitarbeitende

(23.04.2017)

Eine Landmine hat in der Nähe von Lugansk einen amerikanischen OSZE Mitarbeiter getötet. Zwei Mitarbeitende wurden verletzt, darunter eine Deutsche. Der Unfall ereignete sich, als das Auto der Gruppe über eine Landmine fuhr und diese explodierte. weiterlesen >>>


Jemen: Kämpfer der Huthi-Saleh Allianz setzen Landminen ein

(21.04.2017)

Wie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch veröffentlichte, haben Kämpfer der Allianz aus Huthis und Anhänger des ehemaligen Ministerpräsidenten Saleh Landminen eingesetzt. Hunderte Menschen seit bereits Opfer dieser Landminen geworden. (Auf Englisch) weiterlesen >>>


Mehre Kanister stehen in einem Gebäude auf dem Boden

Afghanistan: 4 Fabriken zerstört, in denen Landminen hergestellt wurden

(17.04.2017)

Afghanische Streitkräfte haben in der Provinz Helmand 4 illegale, geheime Fabriken zerstört, in denen offensichtlich improvisierte Sprengsätze hergestellt wurden. Über 800 dieser Sprengsätze, die genau wie professionell hergestellte Landminen wirken, wurden zerstört. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Danger Mines Zeichen

Somalia: Landmine tötet 19 Menschen

(11.04.2017)

19 Menschen starben, als ein Minibus über eine Landmine fuhr. Unter den Toten sind Frauen und Kinder. Der Unfall ereignete sich kurz nachdem Somalias neuer Präsiden den al-Shabab Milizen den Kampf angesagt hatte. Ein direkter Zusammenhang wurde vorerst jedoch nicht festgestellt. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Bangladesch: Separatisten verlegen Landminen an der Grenze zu Myanmar

(06.04.2017)

Laut offiziellen Angaben haben die Separatisten sowohl IED (improvisierte Sprengsätze), als auch Landminen verlegt. In der Region gibt es regelmäßig Unfälle mit den explosiven Waffen. Darunter leidet vor allem die Zivilbevölkerung. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ein Mann steht vor einer Leinwand - im Hintergrund sind die Logos der Konferenz und des Verbots

Weißrussland erledigt Vernichtung seiner Landminenbestände

(06.04.2017)

Weißrussland hat am 4. April, dem UN-Landminentag, bekanntgegeben, dass es seine aus dem Landminenverbot entstandene Pflicht erfüllt hat. Insgesamt hat das osteuropäische Land mehr als 3,4 Millionen Landminen vernichtet. Die Frist wäre allerdings bereits der 1. März 2008 gewesen. Weitere 3 Länder müssen ihre Bestände noch räumen: Oman (bis 2019), Griechenland und die Ukraine (beide im Verzug). (auf Englisch) weiterlesen >>>


Prinz Harry spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult.

Großbritannien: Prinz Harry engagiert sich gegen Landminen, Regierung verspricht 100 Mio. Pfund

(05.04.2017)

Anlässlich eines Events zum 4. April, dem UN-Landminentag, versprach Prinz Harry, weiter dem Erbe seiner berühmte Mutter, Prinzessin Diana, zu folgen und sich gegen Landminen zu engagieren. Auf dem gleichen Event sagte die Regierung Großbritanniens zu, in den kommenden Jahren 100 Mio. Pfund für den Kampf gegen Anti-Personen-Minen freizugeben. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Rechts das Logo der Kampagne von Handicap International gegen Explosivwaffen "Stop Bombing Civilians". In der Mitte die kleine Malak, der das linke Bein fehlt.

UN-Landminentag: Handicap International warnt: Die Gefahr ist noch nicht vorbei

(03.04.2017)

Am 4. April wird jährlich an die Gefahr durch explosive Kriegsreste in vielen Regionen der Welt erinnert. Handicap International mahnt aus diesem Anlass an, dass die Opferzahlen zuletzt wieder gestiegen sind und ruft dazu auf, eine Petition gegen den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten zu unterzeichnen. weiterlesen >>>


Antonio Guterres vor dem Zeichen der UN

UN-Generalsekretär: Frieden ohne Minenräumung ist kein Frieden

(03.04.2017)

Zum UN-Landminentag am 4. April bedankt sich UN-Generalsekretär für die weltweiten Bemühungen und Erfolge im Kampf gegen Landminen und explosive Kriegsreste. Er verurteilt außerdem die Attacken gegen die Zivilbevölkerung mit explosiven Waffen - und betont, dass ein Frieden ohne Minenräumung kein echter Frieden ist. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ein Mann kniet auf dem Boden und gräbt eine Landmine aus

Bosnien: 1800 Tonnen Kriegsreste mit Hilfe der EU vernichtet

(30.03.2017)

Die EU unterstützt das bosnisch-herzegovinische Projet EXPLODE mit insgesamt 4,6 Milionen Euro - in der ersten Projektphase wurden bisher über 1800 Tonnen Kriegsreste in dem südosteuropäischen Land vernichtet. Erst vor etwas über einer Woche wurde ein Mensch bei der Explosion einer Mine getötet (auf Englisch) weiterlesen >>>


historische Stätten von Palmyra

Syrien: Russland schlägt internationale Koalition zur Entminung Palmyras vor

(26.03.2017)

Man könnte es zynisch nennen - oder realpolitisch denkend. Russland, seinerseits bereits heute Schuld an Tausenden nicht-explodierten Kriegsresten in Syrien, möchte mit einer internationalen Koalition die historische Stätten um Palmyra von explosiven Kriegsresten befreien. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Die Pusteblume besteht aus vielen kleinen Stangen, die eine Landmine auslösen können.

Video: "Pusteblume" soll nur mit der Kraft des Windes eigenständig Landminen räumen

(25.03.2017)

Kinder in Afghanistan bauen traditionell kunstvolle Windspiele - und lassen sie dann vom Wind durch die Wüste treiben. Das Windspiel, das am weitesten kommt hat gewonnen. Davon ließ sich ein in den Niederlanden lebender Produktdesigner inspirieren und entwarf ein Gerät, das aussieht wie eine Pusteblume und Minen zerstören soll. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Bosnien: Mann stirbt durch Explosion einer Landmine

(23.03.2017)

Am Mittwoch ist ein 39 Jahre alter Mann in der Nähe von Tuzla in Bosnien und Herzegovina durch eine Landmine getötet worden. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Zwei Mitarbeitende von UNMAS stehen vor einem Flugzeug und zeigen die Flyer.

DR Kongo: UNMAS wirft 15.000 Flyer ab

(21.03.2017)

Um die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo vor explosiven Kriegsresten zu schützen, hat UNMAS nun 15.000 zweisprachige Flyer in abgelegenen Konfliktzonen abgeworfen. So können nun auch die dort lebenden Menschen erfahren, wie sie sich vor Blindgängern am besten schützen können. weiterlesen >>>


historische Stätten von Palmyra

Syrien: Russische Spezialisten starten Minenräumung in Palmyra

(19.03.2017)

Nach der Wiedereroberung Palmyras durch syrische Streitkräfte haben russische Spezialkräfte nun damit begonnen, historische und bewohnte Gebiete der Stadt von explosiven Kriegsresten zu befreien. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Sir Bobby Charlton hält eine Rede.

Fußballlegende Sir Bobby Charlton und Manchester United gegen Landminen

(17.03.2017)

Der ehemalige englische Fußballer gründete nach einer Kambodschareise seine Anti-Minen Organisation "Find a Better Way". Diese wird nun offiziell von Manchester United, einem der Top-Klubs Englands, unterstützt. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Minenaktionen: Frauen und Minen

(16.03.2017)

In den vielen Ländern dieser Welt erleben Frauen die Minenproblematik häufig ganz anders als Männer oder auch als Kinder. Sei es, weil sie zum Holzsammeln und zu den Brunnen laufen müssen, sei es weil sie durch eine Amputation doppel diskriminiert werden oder sei es, weil ihnen die Arbeit des Minenräumens weniger zugetraut wird. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Eine völlig zerstörte Stadt - nichts steht mehr.

Syrien: Sechs Jahre Bürgerkrieg

(15.03.2017)

Vor sechs Jahren begann der Bürgerkrieg in Syrien. Seit 2011 sind mehr als 300.000 Menschen gestorben, 11 Millionen sind geflohen. Explosive Waffen richten verheerende Schäden an - und werden, ähnlich wie Landminen, noch Jahre nach den Angriffen Opfer in der Bevölkerung finden. weiterlesen >>>


Aserbaidschan: So lebt es sich in der stark verminten Grenzregion

(12.03.2017)

Seit einem Krieg in den Neunziger Jahren, also nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, ist die Grenzregion zwischen Aserbaidschan und Armenien stark vermint. Einst gab es regen Austausch zwischen den Gebieten - heute bedrohen die vergrabenen Waffen die Bevölkerung und sind Gewalt und Schusswechsel an der Tagesordnung. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Eine Frau umarmt zwei kleine Jungen

Kanadischer Student baut Entminungsmaschine

(09.03.2017)

Ein kanadischer Student mit kambodschanischen Wurzeln hat gemeinsam mit Kommilitonen ein Gerät entwickelt, dass einzelne Minen selbstständig ausgraben und entschärfen soll. Er möchte damit helfen, dass künftig keine Menschen mehr ihr Leben bei der Minenräumung aufs Spiel setzen müssen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Daniel Craig lehnt an einem Aston Martin. In der Hand hält er ein Schild, auf dem steht: "This could be yours".

Ungewöhnliche Spendenkampagne

(05.03.2017)

Die UN Anti-Minen Agentur UNMAS und ihr Botschafter Daniel Craig machen es mit einer ungewöhnlichen Aktion möglich, gleichzeitig den berühmten James Bond Darsteller zu treffen, einen Aston Martin zu gewinnen - und am wichtigsten: Minen zu beseitigen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ägypten: Mine tötet 2 Menschen

(05.03.2017)

Zwei Unbeteiligte sind Opfer einer Landmine geworden, die auf der Sinai Halbinsel in Ägypten vergraben war. Laut Medienberichten häufen sich in der Gegend Attacken des IS Ablegers "Sinai Province". (auf Englisch) weiterlesen >>>


Screenshot des Videos

Video: In Bosnien liegen immer noch Zehntausende Landminen

(04.03.2017)

Über 80.000 Minen liegen mindestens noch in Bosnien-Herzegowina vergraben. Mehr als in jedem anderen Land der Welt. Oft liegen die Minen in Gebieten, die täglich von der Bevölkerung genutzt werden, wie Brunnen, Wälder etc. (Video auf Englisch) weiterlesen >>>


Mehrere Menschen stehen in einem Halbkreis. Einige von ihnen haben Krücken, Prothesen oder einen Rollstuhl. Sie zeigen die Medaille des Friedensnobelpreises.

Das Landminenverbot wird 18

(01.03.2017)

Heute vor 18 Jahren trat das internationale Verbot von Landminen in Kraft. Besonders in den 80er und 90er Jahren wurden diese Waffen teils millionenfach verlegt – die Folgen spürt die Zivilbevölkerung in den betroffenen Ländern heute noch. Doch das Landminenverbot brachte die Wende. Seit Mitte der 90er Jahre ging die Zahl der Opfer von Landminen und anderen explosiven Kriegsresten massiv zurück – alarmierend ist allerdings der erstmalige Wieder-Anstieg der Opferzahlen im letzten Jahr. weiterlesen >>>


Schulkinder stehen vor einem Minenschild

Kambodscha: Vollständige Kampfmittelräumung kostet mindestens 400 Millionen Dollar

(25.02.2017)

Kambodschas Premierminister hat die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, dem kleinen südostasiatischen Land mit 400 Millionen Dollar bei der Räumung von Kampfmitteln zu helfen. Dies sei nötig, um auch in Kambodscha das international vereinbarte Ziel zu erreichen, die Welt bist 2025 frei von Minen zu machen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Ein erwachsener Soldat steht vor einer Reihe an jugendlichen Soldaten

"Unter dem Sand" für Oscar nominiert

(22.02.2017)

In der dänisch-deutschen Koproduktion geht es um die 2 Millionen Landminen, die Deutschland während des zweiten Weltkrieges an der dänischen Küste verlegte - und die nach Kriegsende von jungen deutschen Kriegsgefangenen geräumt wurden.  weiterlesen >>>


Ein Stiefel, der auf sandigen Boden tritt

Neuer Kinofilm "Mine" basiert auf falschem Verständnis von Tretminen

(20.02.2017)

Mitte 2017 kommt ein neuer Film in die Kinos. Darin tritt ein Soldat auf eine Mine - und weiß, dass sie erst explodieren wird, wenn er den Fuß wieder hebt. 52 Stunden muss er warten, bis Hilfe kommt. Was spannend klingt, ist aber leider völlig falsch - Tretminen explodieren, sobald der Auslöser aktiviert wird. Die Fakten scheinen Filmemacher aber nicht sonderlich zu interessieren - unter anderem in James Bond ist der gleiche Fehler teil des Plots (Trailer des Films "Mine" auf Englisch) weiterlesen >>>


Eine verwitterte Danger Mines Tafel in karger Gegend

Westsahara: GGL-Austria finanziert den Austausch von korrodierten Minenwarntafeln

(19.02.2017)

Wo Minen ungefähr liegen, wissen lokale Bevölkerungen aus eigener, leidvoller Erfahrung oft nur zu gut. Oft dauert es dann aber noch Jahre, bis die Minen tatsächlich geräumt werden können. Umso wichtiger ist eine gute und sichtbare Markierung der Minenfelder. Wenn es aber - aufgrund politischer oder sonstiger Faktoren - zu lange dauert, "verschwinden" die Hinweistafeln wieder. Die österreichische Organisation GGL finanziert deshalb nun den Austausch korrodierter Minenwarntafeln in Westsahara. weiterlesen >>>


Sergio Ramos hält ein Bild hoch, auf dem jugendliche Basketballer, vermutlich Minenüberlebende, zu sehen sind.

Afghanistan: UEFA spenden 100.000 Euro an das ICRC zur Unterstützung von Minenopfern

(17.02.2017)

Symbolisch überreicht wurde die Spende der europäischen Fußballorganisation UEFA durch Real Madrid Star Sergio Ramos im Vorfeld eines Champions League Spieles. Das Geld soll in erster Linie dem physischen Rehabilitationsprogramm des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (ICRC) in Afghanistan zu Gute kommen. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Afghanistan: selbstgebauter Sprengsatz tötet acht Kinder auf dem Heimweg

(17.02.2017)

Laut der UN Agentur UNAMA starben am Donnerstag 12 Menschen, als ihr Fahrzeug über einen selbstgebauten Sprengsatz fuhr. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Indien: Laut einem indischen Bericht gab es 2016 nirgends mehr Bombenexplosionen

(15.02.2017)

Laut einem Bericht des indischen "Bomb Data Centres" gab es 2016 406 Vorfälle. Die meisten aufgrund von improvisierten Sprengsätzen, aber auch Granaten und andere explosive Kriegsgeräte waren Auslöser. Das sind mehr als doppelt so viele Vorfälle wie in den Krisenländern Irak und Afghanistan. Der Bericht selbst hebt allerdings hervor, dass die Zahlen keine Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Die hohe Zahl zeigt aber, dass Indien klar ein Problem mit Minen und ähnlichen Waffen hat. (auf Englisch) weiterlesen >>>


Treffer 1 bis 100 von 14161