14 Taliban-Kämpfer und drei Soldaten in Afghanistan getötet (Afghanistan)


Kabul. DPA/baz. Bei Gefechten in der südafghanischen Provinz Kandahar sind mindestens 14 Taliban-Kämpfer getötet worden. Provinz- Polizeichef Sayed Agha Saqib sagte, sechs Leichen von radikal-islamischen Aufständischen seien nach dem Angriff der afghanischen und der NATO-Soldaten am Dienstag im Bezirk Zherai gefunden worden. Unter den Toten der mehrstündigen Kämpfe sei auch ein Bezirkskommandeur der Taliban. Bereits am Vortag seien bei Gefechten in Zherai acht Rebellen getötet worden. Soldaten seien bei den Operationen nicht ums Leben gekommen.


(17.07.2007)

In Kandahars Nachbarprovinz Helmand wurden unterdessen drei Soldaten getötet und einer verletzt. Helmands Polizeichef Mohammad Hussain Andiwal sagte, das Fahrzeug der Soldaten sei auf eine neu gelegte Mine gefahren.
Mutmaßliche Terroristen mit Verbindungen zu Al Qaida gefangen
Bei Gefechten in der in der südostafghanischen Provinz Paktika nahe der pakistanischen Grenze wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums mehrere Taliban-Kämpfer getötet. Das Ministerium teilte am Dienstag mit, zehn Soldaten seien am Vortag beim Angriff auf Stellungen von Aufständischen verletzt worden. Unter den Leichen der Extremisten sei auch die eines Pakistaners gefunden worden. Mehrere getötete und verwundete Rebellen seien von ihren Kampfgefährten beim Rückzug davongetragen worden. Eine konkrete Opferzahl nannte das Ministerium nicht.
Die US-geführten Koalitionstruppen teilen mit, afghanische und Koalitionssoldaten hätten am Dienstag in der ostafghanischen Provinz Nangarhar fünf mutmassliche Terroristen mit Verbindungen zu Al Qaida gefangen genommen. Waffen und Munition seien sichergestellt worden. Niemand sei bei Operation verletzt oder getötet worden.

Von: 08.07.2007, http://www.baz.ch

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