200.000 Soldaten an der südlichen Grenze zusammengezogen


Drei türkische Soldaten und fünf PKK Terroristen sind bei Kämpfen im Südosten der Türkei getötet worden. Zudem seien fünf Soldaten bei den Zusa


(16.11.2008)

Drei türkische Soldaten und fünf PKK Terroristen sind bei Kämpfen im Südosten der Türkei getötet worden. Zudem seien fünf Soldaten bei den Zusammenstößen in der Provinz Tunceli verletzt worden, hieß es in Militärkreisen.

Zu den Gefechten kam es laut dem Büro des Gouverneurs am Berg Mercan in der Provinz Tünceli in der Südost-Türkei. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu meldete, wurden bei der Explosion einer Landmine nahe der Stadt Hosat zudem fünf Soldaten verletzt.

Bei ähnlichen Kämpfen sind in diesem Jahr bereits dutzende türkischer Soldaten getötet worden. Aus der Armee-Führung sind daher Forderungen laut geworden, auf nordirakisches Gebiet vorzustoßen, wo die Terroristen ihre Basis haben. Die Regierung hat sich bislang gegen die Forderungen der mächtigen Armee gestemmt, einen künftigen Einsatz aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Die PKK Terroristen kämpfen seit 1984 für einen eigenen kurdischen Staat. Bei dem Konflikt sind bislang mehr als 30.000 Menschen getötet worden.
n-tv/weltbulletin

Von: 16.11.2008, www.haber27.com

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