Behindertensportler ist in Andermatt eingetroffen (Schweiz)


ANDERMATT - Der beidseitig unterschenkelamputierte Velofahrer ist am 1. Oktober in Genf zu einer 4800 km langen- Radsportherausforderung gegen Landminen gestartet und sollte am 18. November am toten Meer (Jordanien) ankommen, wo das 8. Treffen der Vertragsstaaten der Ottawa-Konvention (Minenverbotskonvention) stattfindet. Am Mittwochmorgen ist Köhli in Andermatt eingetroffen.


(04.10.2007)

Mit dieser Aktion engagiert sich Armin Köhli nach seiner Tour d'Afrique (2004), seiner Winter-Tour gegen Landminen (Genf-Zagreb 2005) und seiner Tour de Suisse gegen Landminen (2006) erneut gegen Minen und Streumunition. Diese Waffen fordern jedes Jahr mehr als 15'000, hauptsächlich zivile Opfer.
Mit seinem Einsatz will Köhli Minenopfern Mut geben und ihnen zeigen, was man trotz Behinderung erreichen kann. Er setzt sich aber auch dafür ein, dass künftig mehr Gelder für Minenopferhilfe und Minenräumung eingesetzt werden.
Unterwegs wird Armin Köhli Sportler, Politiker, Diplomaten, aber auch zahlreiche Minenopfer und Jugendliche treffen, um seine Mission vorzustellen.
Der Radprofi Bruno Risi hat Armin Köhli heute morgen in Andermatt getroffen, um ihn zu unterstützen, und wird ihn bis nach Oberalp begleiten.

Von: www.zisch.ch

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