EUMM verurteilt Tod von 2 Polizisten in Georgien (Georgien)


Die Beobachtermission der EU in Georgien (EUMM) hat den Tod von zwei georgischen Polizisten in der Nähe der Verwaltungsgrenze zur abtrünnigen Teilrepublik Südossetien am Montag morgen verurteilt. Dies berge das Risiko der weiteren Eskalation der angespannten Lage, so der Leiter der EUMM, der deutsche Diplomat Hansjörg Haber.


(09.11.2008)

Bei dem detonierten Sprengsatz soll es sich um eine selbstgebaute Landmine gehandelt haben, berichtete die EUMM. Zudem sei die Detonation von einem Beschuss begleitet gewesen. Bei dem Angriff waren zwei Polizisten getötet und später drei weitere verletzt worden. Beobachter der EUMM waren vor Ort, um sich persönlich ein Bild der Lage zu machen.

Die Mission bezeichnete den Angriff als einen nicht hinnehmbaren Bruch des von der französischen Ratspräsidentschaft ausgehandelten Waffenstillstandsabkommens.

Civil Georgia, 10.11.2008

Von: 10.11.2008, www.georgien-nachrichten.de

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