Flüchtlinge durch Minen verletzt (Türkei-Zypern)


Nikosia. Sieben Flüchtlinge, darunter drei Kinder, sind in der Nacht zum Freitag durch die Explosion einer Mine in der Pufferzone zwischen dem türkischbesetzten Norden und dem Süden Zyperns verletzt worden.


(05.12.2008)

Einer der Verletzten schwebe in Lebensgefahr, berichtete das zyprische Staatsradio gestern unter Berufung auf Ärzte des Krankenhauses der Hafenstadt Larnaka.

Bei den Opfern handele es sich um drei Männer, eine Frau und drei Kinder aus Palästina, teilte die Polizei mit. 13 weiteren Zuwanderern sei es gelungen, unverletzt durch das Minenfeld und in den griechisch-zyprischen Teil Zyperns zu gelangen. Die Flüchtlinge waren nach eigenen Angaben mit einer Fähre aus Syrien nach Nordzypern gekommen und wollten in den Süden und damit in die Europäische Union. dpa
Mannheimer Morgen

Von: 06.12.2008, www.morgenweb.de

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