Fünf Bomben entschärft (Aachen)


Zwischen B 264 und Hauptstraße suchen Sprengstoffexperten der Firma Röhl den Boden schon seit Tagen ab. Die Fläche ist für mögliche Erweiterungen des Gewerbegebietes vorgesehen. Allein 29 Granaten und Minen zogen die Röhl-Mitarbeiter aus dem Erdreich. Zum Teil wurde die Munition gesprengt.


(05.12.2005)

Langerwehe. Gefahr gebannt. Aufatmen im Lagezentrum von Polizei und Feuerwehr an der Kulturhalle. Um 11.50 Uhr hatten Kampfmittelexperte Horst-Dieter Daeneke und sein Team am Freitag auch die letzte der fünf Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Rund 150 Anwohner konnten wieder in ihre Häuser zurück kehren, im nahen Gewerbegebiet konnte der Betrieb wieder anlaufen. Die brisanten Relikte aus dem Krieg waren im Laufe der Woche auf der Fläche zwischen B 264 und Hauptstraße entdeckt worden. Dort suchen Sprengstoffexperten der Firma Röhl den Boden schon seit Tagen ab. Die Fläche ist für mögliche Erweiterungen des Gewerbegebietes vorgesehen. Doch bevor gebaut werden kann, muss die Munition aus dem Boden.

Allein 29 Granaten und Minen zogen die Röhl-Mitarbeiter aus dem Erdreich. Zum Teil wurde die Munition gesprengt. Doch die Sonden stießen auch auf Schwerwiegenderes im wahrsten Sinne des Wortes: Fünf Bomben zu je zweieinhalb Zentner «schlummerten» in der Ackerfläche. Bis zu vier Meter tief unter der Erde vergraben. Um diesen gefährlichen Fund zu entschärfen, rückten gestern die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes an.

Von: 02. Dezember 2005, http://www.an-online.de

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