Guinea-Bissau: Mine explodierte unter Bus - 19 Tote


Bei der Explosion einer Landmine unter einem völlig überfüllten Kleinbus sind im Norden von Guinea-Bissau mindestens 19 Menschen getötet worden.


(27.09.2014)

Zehn weitere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei heute mitteilte.

Es handelte sich offenbar um einen tragischen Unfall: Die Mine könnte noch aus der Zeit des Krieges von 1961 bis 1974 stammen, als die damalige portugiesische Kolonie an der afrikanischen Westküste um ihre Unabhängigkeit kämpfte, mutmaßten Militärangehörige im Rundfunk.

Der Kleinbus war auf einer wenig befahrenen Straße 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bissau unterwegs. Die Mine explodierte, als der Fahrer einer Pfütze auswich. „Ich saß mit anderen Passagieren auf dem Dach. Der Bus wurde in zwei Teile gerissen“, berichtete einer der Überlebenden. Nur drei Menschen, darunter der Busfahrer, kamen unversehrt davon.

Quelle: http://orf.at/stories/2247362/

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