Human Rights Watch: 25 Tote durch Streubomben im Georgien-Krieg (Schweiz)


Genf (AP) Der Einsatz von Streubomben im Georgien-Krieg im August hat nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch mindestens 25 Zivilpersonen das Leben gekostet. Sowohl Georgien als auch Russland hätten im Konflikt um die abtrünnige georgische Region Südossetien Streumunition gegen die Zivilbevölkerung verwendet, erklärte Human Rights Watch am Dienstag in Genf.


(04.11.2008)

Beide Seiten haben die Vorwürfe zurückgewiesen. In 14 von 19 besuchten Dörfern habe Human Rights Watch Streubomben gefunden, sagte der Waffenexperte Stephen Goose.

Etliche Gegenden seien noch immer mit Blindgängern übersät. Streubomben verteilen riesige Mengen kleiner Sprengkörper, sogenannte Bombletten, über große Flächen. Allerdings explodiert ein Teil der Sprengsätze nicht sofort und stellt danach eine tödliche Gefahr dar, vergleichbar mit Landminen. Bei der kleinsten Berührung können sie explodieren.

© AP

Von: 04.11.2008, www.pr-inside.com

<<< zurück zu: News