Jemen: UN Generalsekrätar Ban Ki-moon besorgt über erneuten Einsatz von Streubomben


Sowohl das UN-Hochkommisariat für Menschenrechte als auch die Organisation Human Rights Watch beschuldigten die von Saudi Arabien angeführte Koalition im Jemen erneut Streubomben eingesetzt zu haben.


Streubombe (CBU-58A/B) in der Polizeistation AL Judairi in Sana'a am 6. Januar 2016 © OHCHR Yemen Country Office

(11.01.2016)

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich besorgt über Berichte geäußert, wonach die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Streubomben im Jemen einsetzt. Er habe „beunruhigende“ Informationen über einen Angriff mit Streubomben auf die Hauptstadt Sanaa am Mittwoch erhalten, erklärte Ban am Freitag in New York.

Der Einsatz solcher Waffen in dicht besiedelten Gegenden könne aufgrund seines „willkürlichen Charakters“ als Kriegsverbrechen gewertet werden.

Streubomben sind laut einer internationalen Konvention von 2008 international geächtet. Weder Saudi-Arabien noch die USA unterzeichneten jedoch diese Konvention.

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