Journalist laut Bericht von russischer Streubombe getötet (Niederlanden)


Amsterdam (AP) Ein niederländischer Journalist ist nach Regierungsangaben während des Georgien-Kriegs von einer russischen Streubombe getötet worden.


(20.10.2008)

Der 39-jährige Fernsehkameramann sei am 12. August bei einem russischen Angriff auf die georgische Stadt Gori ums Leben gekommen, teilte das niederländische Außenministerium am Montag mit. Man habe daraufhin ein Ermittlungsteam nach Georgien entsandt. Dieses habe herausgefunden, dass der Journalist einer Streubombe zum Opfer gefallen sei, deren Typ nur in Russland hergestellt und verwendet werde. Der niederländische Außenminister Maxime Verhagen erklärte, Streubomben sollten niemals gegen Zivilpersonen eingesetzt werden. Soldaten seien zu jenem Zeitpunkt in Gori nicht anwesend gewesen. Die Niederlande würden den Fall bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zur Sprache bringen.

Von: 21.10.08, www.pr-inside.com

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