Kofi Annan entschuldigt sich für Zweifel an Untersuchung der IDF (UN)


UN-Generalsekretär Kofi Annan hat sich gestern dafür entschuldigt, dass er die Untersuchung des Vorfalls am Strand von Gaza durch die israelische Armee angezweifelt hatte. Seine Äußerung sei eine "Reaktion auf Pressespekulationen" gewesen, so Annan.


(16.06.2006)

Annan sagte am Mittwoch, es sei "merkwürdig zu behaupten, dass sich am Strand von Gaza eine Mine befunden haben soll".

In einer Pressekonferenz sagte der UN-Generalsekretär gestern: "Man muss abwarten, bis Israel den endgültigen Bericht veröffentlicht." Außerdem berichtete er, dass er mit Ministerpräsident Ehud Olmert und mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas gesprochen habe.

Außenministerin Tzipi Livni beauftragte den israelischen UN-Botschafter Dan Gillerman, sich mit Annan zu treffen. In einem Gespräch zwischen den beiden drückte Gillerman am Mittwoch seine Verwunderung über die Äußerungen Annans aus: "Israel ist Qassam-Angriffen ausgesetzt und muss seine Bürger schützen", so der Botschafter. Er fügte hinzu, dass Israel dazu verpflicht sei, die Angelegenheit zu untersuchen. (Haaretz, 16.6.)

Von: 17.06.2006 http://www.juedische.at

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