Kongra Gel unterzeichnet Antiminenabkommen (GENF)


Als Vorsitzender des Kongra Gel hat Zübeyir Aydar heute in Genf in Anwesenheit von Regierungsvertretern ein Abkommen mit dem von den UN unterstützten Genfer Appell zum Verbot von Anti-Personen-Minen unterzeichnet.


(19.07.2006)

Auf einer anschließenden Pressekonferenz erinnerte Aydar daran, dass die PKK bereits im Jahr 1995 das Genfer Abkommen unterzeichnet habe und verwies auf die Verletzung mehrerer von der Türkei unterzeichneter Abkommen. 1923 seien mit dem Abkommen von Lausanne die Grenzen innerhalb Kurdistans festgelegt und später entlang dieser Grenzen über Tausende Kilometer hinweg von der Türkei, dem Iran, dem Irak, Syrien und Armenien Minen gelegt worden. "Es handelt sich um zehn Millionen Minen in den Grenzgebieten. Aber nicht nur dort, auch in unseren Bergen und den zerstörten Dörfern wurden sie gelegt. Unser Volk hat sehr unter diesen Minen gelitten. Tausende starben, Tausende wurden verletzt."
Weiter drückte Aydar seine Hoffnung aus, dass an gleicher Stelle eines Tages ein Abkommen für eine Lösung der kurdischen Frage unterzeichnet werde.
Quelle: ANF, 18.07.2006, ISKU
siehe auch: Kurdische Partei verzichtet auf Minen NZZ, 19.7.2006

Von: http://www.nadir.org, 20.7.06

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