Lebensgefährlich - Frau trägt Sprenggranate selbst zur Polizei (Österreich)


Eine 43-jährige Frau hat die Beamten der Polizeiinspektion Kalsdorf geschockt: Sie hat den Polizisten eine 40 cm lange, torpedoähnliche Sprenggranate auf den Tisch gelegt. Die Frau hatte die Granate in ihrem Garten gefunden und mit dem Auto zur Polizeistation gebracht. Glücklicherweise ging das Kriegsrelikt nicht hoch, die Detonation hätte im Umkreis von 15 Metern ihre Spuren hinterlassen.


(14.06.2006)

Gegen 10:45 hat die 43-Jährige den Beamten die eineinhalb Kilo schwere Granate auf den Tisch gelegt. Das Kriegsrelikt aus dem Zweiten Weltkrieg wurde gesichert und von einem Beamten des Entminungsdienstes fachgerecht entsorgt.

Polizei warnt vor lebensgefährlichen Funden

Wer Minen, Granaten oder andere Kriegsrelikte findet, der tut gut daran, den Gefahrenbereich großräumig abzusichern. Danach sollte sofort die Polizei verständigt werden, denn jedes Herumhantieren und auch ein Abtransport wie jener der 43-Jährigen kann tödlich ausgehen.

Von: 15.06.06 http://www.krone.at

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