Minen-Explosion in der Türkei: Vier Tote,Neun weitere Menschen verletzt


Bei der Explosion eines Sprengsatzes im Südosten der Türkei sind am Montag nach offiziellen Angaben vier Menschen getötet und neun weitere verletzt worden.


(07.07.2009)

In der Provinz Sirna an der irakischen Grenze seien Straßenbauarbeiter in einem Fahrzeug zu einer Baustelle unterwegs gewesen, als das Fahrzeug auf eine Mine gefahren sei, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu. Der örtliche Gouverneur machte laut Anadolu die Rebellen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) für den Anschlag verantwortlich.

Die Türkei, die Europäische Union und die USA stufen die PKK als Terrororganisation ein. Die unter anderem vom Irak aus operierende Gruppe kämpft seit 1984 für einen kurdischen Staat oder zumindest mehr Autonomie im mehrheitlich von Kurden bevölkerten Südosten der Türkei. Vergangene Woche hatten die PKK-Rebellen im Kampf gegen die türkische Armee die Fortsetzung einer einseitigen Waffenruhe bis 15. Juli verkündet, um eine "Regelung der kurdischen Frage mit demokratischen Mitteln" zu ermöglichen.


Von: http://www.dasjournal.net/news/262/ARTICLE/22636/2009-07-06.html 06.07.2009

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