Myanmar: Zwei deutsche Touristen und ihr einheimischer Reiseführer von Landmine verletzt


Wie die Behörden mitteilten, wurden bei einer Wanderung nahe der Stadt Kyaukme zwei deutsche Touristen und ihr einheimischer Reiseführer bei einer Landminenexplosion verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Myanmar zählt zu den am schwersten verminten Ländern der Welt.


Myanmar im August 2008 © J-P Bremaud / Handicap International

(27.04.2016)

Im Norden von Myanmar sind zwei deutsche Touristen durch die Explosion einer Landmine verletzt worden. Auch der einheimische Reiseführer des Paares wurde verletzt, als nahe der Kleinstadt Kyaukme im Bundesstaat Shan eine Mine explodierte, teilten die Behörden mit.

In der Region gab es in den vergangenen Monaten heftige Kämpfe zwischen dem Militär und bewaffneten Rebellengruppen.
Viele Minen vergraben

Die beiden 24-Jährigen wurden den Angaben zufolge leicht verletzt und am Dienstagabend in der Stadt Mandalay im Krankenhaus behandelt. Nach Angaben aus Armeekreisen wurde die junge Frau am Kopf und am rechten Arm verletzt, der Mann erlitt einen Hörsturz.

Myanmar gehört nach jahrzehntelanger Militärherrschaft und Aufständen bewaffneter Rebellen zu den am schwersten verminten Ländern der Welt. Nach Angaben der Organisation Minen und Streumunition Monitor wurden allein im Jahr 2014 mindestens 45 Menschen durch Landminen getötet und mehr als 200 weitere verletzt.

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