Neun Tote bei Gefechten mit Kurden (Türkei)


Im Osten der Türkei haben sich türkische Regierungstruppen schwere Gefechte geliefert mit den kurdischen Rebellen der verbotenen PKK-Partei. Insgesamt sind seit Beginn des Jahres bereits 80 Soldaten in dem Konflikt ums Leben gekommen.


(02.08.2007)

Bei Kämpfen zwischen türkischen Regierungstruppen und kurdischen Rebellen sind nach Behördenangaben mindestens neun Menschen getötet worden, darunter auch drei Soldaten.

Zu den Gefechten kam es am Mittwoch am Berg Mercan in der Provinz Tünceli, wie das Büro des Gouverneurs am Donnerstag mitteilte.

Filmaufnahmen der Nachrichtenagentur Dogan zeigten am Donnerstag, wie Militärtransporter Verstärkungen in die Region brachten. Auf den Lastwagen saßen Soldaten mit Maschinengewehren im Anschlag. Außerdem wurden bei der Explosion einer Landmine nahe der Stadt Hosat fünf Soldaten verletzt, wie die Nachrichtenagentur Anadolu meldete.

Bei Angriffen kurdischer Rebellen kamen seit Beginn des Jahres etwa 80 Soldaten ums Leben. Im Südosten der Türkei kämpft die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) schon seit 1984 für mehr Autonomie für die kurdische Minderheit. In dem Konflikt wurden mehrere zehntausend Menschen getötet.02.08.2007, www.pr-inside.com

Von: www.welt.de

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