Neustart für Website Landmine.de


Handicap International, medico international und Misereor führen die bewährte Internetpräsenz Landmine.de weiter. „Die neue Website beobachtet kritisch und unabhängig die Umsetzung der Verbotsverträge von Antipersonenminen und Streubomben“, so die Initiatoren der neuen Landmine.de.


(23.05.2011)

Aus ihren Projekten in betroffenen Ländern wissen die Hilfsorganisationen, dass die Verbote zwar dazu beigetragen haben, dass es heute deutlich weniger Opfer dieser Waffen gibt, doch nach wie vor werden Minen und Streubomben produziert und eingesetzt, und die Zivilbevölkerung wird noch lange von explosiven Kriegsresten bedroht bleiben. Bis heute werden täglich Menschen von diesen Waffen getötet oder grausam verletzt.

Die neue Landmine.de bietet Nachrichten über die Ächtung, die Produktion, den Einsatz und die Folgen von Landminen und Streubomben. Sie berichtet außerdem über Hilfsprojekte vor Ort sowie Kampagnenaktivitäten – wie im Moment die weltweiten Aktionen gegen die Finanzierung von Streubombenproduzenten. Auch wer eigene Aktivitäten plant oder z.B. in Schulen über das Minenthema informieren möchte, findet auf landmine.de Anregungen und Material.

Die neue Website geht aus der des ehemaligen Aktionsbündnisses Landmine.de hervor. Als in den vergangenen Jahren weltweit um ein Verbot von Landminen und Streubomben gerungen wurde, war die Website Landmine.de für Presse, Politik sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger in Deutschland eine zentrale Informationsquelle. Nachdem die Verträge über ein Verbot von Minen und Streubomben und damit wichtige Ziele erreicht waren, hat sich das gleichnamige Aktionsbündnis Ende 2010 aufgelöst. Zentrale Informationen aus den früheren Jahren der Kampagnenarbeit werden im reichhaltigen Archiv der neuen Website zur Verfügung gestellt.

 
Presseansprechpartnerinnen:
Dr. Eva Maria Fischer, Handicap International, 0176-99 28 41 35
Anne Jung, medico international, 0179-12 30 719

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