OSZE verurteilt Anschlag auf Polizisten in Georgien (Georgien)


Der Sonderbeauftragte der OSZE und griechische Botschafter Charalampos Christopoulos hat den Anschlag auf ein Fahrzeug der georgischen Polizei am Sonntag, bei dem ein Polizist getötet wurde, verurteilt. Solche Taten führten zu einer weiteren Verschärfung der Spannungen in einer ohnehin zerbrechlichen Lage, so der Botschafter.


(29.03.2009)

Zudem sagte Christopoulos, die georgischen Behörden untersuchten die Explosion zwar noch, es gebe aber wenig Zweifel daran, dass es sich um einen Anschlag handle. Christopoulos fügte hinzu, dass diese Anschläge die Bedeutung der Anwesenheit von Beobachtern der OSZE in Georgien vor Augen führten.

Das georgische Außenminister hat Russland für den Anschlag verantwortlich gemacht. In einer am Montag veröffentlichten Mitteilung der Behörde wurde der Anschlag als terroristischer Akt bezeichnet. Das Ministerium zeigte sich über die neuerliche Verschärfung der Lage tief besorgt.

Nach Meldungen vom Sonntag war ein Fahrzeug der georgischen Polizei am Sonntag Morgen bei der Detonation einer Mine beschädigt worden. Fünf Polizisten wurden dabei verletzt, einer der Polizisten erlag seinen Verletzungen. Als weitere Polizisten an den Ort der Explosion kamen, explodierte ein zweiter Sprengsatz und verletzte zwei weitere Polizisten. Der Anschlag ereignete sich auf der georgischen Seite der Verwaltungsgrenze zur abtrünnigen Teilrepublik Südossetien in Georgien.

Civil Georgia / Interpressnews

Von: 30.03.2009, www.georgien-nachrichten.de

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