Russische und schwedische Pioniere entschärften Munition aus dem Zweiten Weltkrieg


Pioniere des Zivilschutzministeriums Russlands haben gemeinsam mit Spezialisten der Schwedischen Agentur für Rettungsdienste die erste Etappe der Untersuchung des Territoriums der Insel Bolschoi Tjuters im Finnischen Meerbusen (Ostsee) abgeschlossen, wo es noch viel Munition aus dem Großen Vaterländischen Krieg gibt.


(26.08.2005)

Das verlautete beim Pressedienst des Zivilschutzministeriums Russlands.

"Die russischen und die schwedischen Spezialisten haben während der zweiwöchigen Arbeiten, die am 7. August aufgenommen wurden, zehn Prozent des Inselterritoriums untersucht und 8 508 Geschosse, Minen und Fliegerbomben entschärft", hieß es beim Zivilschutzministerium.

Die Sprengstoffspezialisten beider Länder sollen eine Fläche von insgesamt fast 200 000 Quadratmeter, wo sich im Krieg Verteidigungsanlagen und Artilleriestellungen befanden, untersuchen, den Gefährlichkeitsgrad ermitteln sowie die Abschnitte feststellen, die einer totalen Räumung der Munition bedürfen.

Die Arbeiten sollen am 31. August beendet werden.


Von: 25. August 2005, http://de.rian.ru

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