Singapore Technologies Engineering stoppt die Herstellung von Streumunition


Aufgrund häufiger Anfragen seitens der Investorengemeinschaft wird sich STE nun nicht mehr an der Entwicklung, der Produktion und dem Verkauf von Streumunition oder dafür benötigter Komponenten beteiligen.


Mohamed spielte Fußball als er einen schimmernden Gegenstand fand. Die explodierende Streumunition riss ihm mehrere Finger ab. © Giovanni Diffidenti / Handicap International

(22.11.2015)

Megan Burke, Direktorin der Cluster Munition Coalition, erklärt: „Singapur hat bis heute weder den Vertrag über das Verbot von Landminen, noch den über das Verbot von Streumunition, unterzeichnet. Es ist eine gute Neuigkeit, dass sich STE nicht mehr und nie wieder an der Produktion dieser unmenschlichen Waffen oder deren Komponenten, beteiligt. Wir fordern die singapurische Regierung auf, die Verträge zum Verbot von Landminen und Streumunition unverzüglich zu unterzeichnen.“

Die in den internationalen Verträgen festgesetzten Normen unter den Vertragsstaaten werden immer mehr angenommen. Das liegt unter anderem daran, dass immer mehr Finanzinstitute nicht mehr in Firmen investieren, die sich an der Produktion von Anti-Personen-Minen und Streubomben beteiligen. Singapur muss nun die Zeichen der Zeit erkennen und endlich die Verbotsverträge gegen diese Waffen unterzeichnen.

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