Streubomben: Erfolgreiche erste Überprüfungskonferenz


Am 11. September endete die erste Überprüfungskonferenz zur Konvention über ein Verbot von Streubomben in Dubrovnik. Fast alle anwesenden Vertragsstaaten verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung jeden Einsatz dieser grausamen Waffen, die zu 92% Zivilbevölkerung treffen.


Der Streubomben-Überlebende Branislav Kapitanovic © CMC

(11.09.2015)

Nur Großbritannien, Kanada und Australien äußerten Vorbehalte zur gemeinsamen Erklärung im Blick auf mögliche militärische Kooperation mit Staaten, die dem Verbotsvertrag nicht beigetreten sind. Obwohl fast 100 Staaten Streubomben geächtet haben, wurden die Waffen im letzten Jahr noch in fünf Ländern eingesetzt, zuletzt durch Saudi-Arabien im Jemen.

Die Hilfsorganisation Handicap International befürwortet die nach einer langen Diskussion entstandene starke politische Erklärung. Der Vertrag über ein Verbot von Streubomben stigmatisiert diese grausamen Waffen – diese wichtige Wirkung darf nicht aus staatspolitischer Rücksicht abgeschwächt werden.

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