Sudan: Vier UN-Soldaten durch Mine getötet


Im Sudan sind vier Blauhelm-Soldaten durch eine Mine getötet worden. Der Wagen der Männer fuhr in der zwischen dem Norden und dem Süden umstrittenen Region Abyei auf die Mine, wie die Vereinten Nationen mitteilten


(03.08.2011)

Sieben weitere Soldaten wurden verletzt. Die Männer stammten aus Äthiopien und gehörten der United Nations Interim Security Force for Abyei (UNISFA) an. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon drückte den Familien und Kameraden der Getöteten sein Beileid aus.

Der Südsudan hatte sich im Juli nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg vom Rest des Landes abgespalten und ist seither ein unabhängiger Staat. Zwischen beiden Seiten schwelen noch zahlreiche Konflikte. Dabei geht es unter anderem um die Grenzziehung sowie die Verteilung von Öl-Einnahmen.

Quelle: RTL online


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