Tansania: Ratten sollen bei Minensuche helfen


In Mosambik wurden sie bereits mit großem Erfolg eingesetzt: minensuchende Ratten. Nun sollen die kleinen Nager auch in Tansania eingesetzt werden. Mit gutem Spürsinn, wenig Gewicht und steiler Lernkurve bieten sie viele Vorteile.


Eine minensuchende Ratte in Mosambik

(29.06.2016)

Auf dem Trainingsgelände in Morogoro in Tansania herrscht Betrieb dieser Tage. Ratten mit Halsbändern laufen über den Boden, sie werden ausgebildet für ihren Einsatz auf vermintem Gelände. Und sollen so helfen, Menschenleben zu retten.

Viele Jahre nach den Kriegen in Kambodscha, Vietnam, Laos und anderen Ländern sind Menschen dort immer noch in Gefahr: Landminen liegen vergraben unter der Erde, immer wieder treten Menschen darauf und sterben.

Aktivisten der Nichtregierungsorganisation Apopo trainieren Riesenhamsterratten (Cricetomys), um die Minen aufzuspüren. Die Tiere seien moderner Technologie weit überlegen: Gegenüber Metalldetektoren hätten Ratten eine 50-mal bessere Treffsicherheit - mit ihrem feinen Geruchsinn erschnüffeln die Tiere Sprengstoff.

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