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Minen- und Streubombenüberlebende in der Corona-Krise

Menschen mit Behinderung, darunter auch die unzähligen Überlebenden von Angriffen und Unfällen mit Landminen, Streubomben und Explosivwaffen, sind durch die Krise und ihre Auswirkungen besonders gefährdet. 

Ein Mann sitzt in einem Konferenzraum im Rollstuhl und schaut zur Seite. Neben ihm steht eine Frau.

Jesus Martinez © Mary Wareham unter CC BY 2.0

Jesus Martinez, Menschenrechtsaktivist und Überlebender einer Landminenexplosion, hat für die internationale Kampagne gegen Landminen einen Artikel über die besondere Situation von Menschen mit Behinderung in der aktuellen Corona-Krise verfasst.

Er bringt das Beispiel seines Heimatlandes El Salvador, wo umfassende Ausgangssperren verhängt worden seien - allerdings ohne barrierefreie Ankündigungen.

Die Maßnahmen träfen diejenigen besonders, die beispielsweise regelmäßige Unterstützung bräuchten oder auch Kinder mit Behinderung, die besondere Schulmaterialien benötigen.

Laut diversen internationalen Verträgen, wir der Behindertenrechtskonvention, dem Minenverbotsvertrag und der Streubombenkonvention seien die Staaten verpflichtet, Überlebenden und anderen Menschen mit Behinderung besondere Unterstützung zu gewähren. Leider würden viele Staaten nun ihre Anstrengungen auf die Krise konzentrieren und dabei die Belange dieser Menschen vernachlässigen.

Das dürfe auf keinen Fall so weiter gehen: Menschen mit Behinderung hätten ein Recht auf Gesundheit, sie müssten wirtschaftlich integriert werden - und es müssten Daten erhoben werden, um ihre besondere Lage angemessen zu begegnen.

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

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