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Am 1. März wird der Ottawa-Vertrag 20 Jahre alt

Der Vertrag, der die Welt veränderte, trat am 1. März 1999 in Kraft. Heute werden Anti-Personen-Minen bis auf wenige Aufnahmen nicht mehr eingesetzt und die internationale Staatengemeinschaft hat das ehrgeizige Ziel ausgegeben, die Welt bis 2025 von sämtlichen Minen zu befreien.

Viele Menschen stehen feierlich auf einer Bühne.

Im Jahr 1999 erhielt die Kampagne den Friedensnobelpreis © ICBL

Kaum ein Verbotsvertrag dürfte so viele Leben gerettet haben, wie der Minenverbotsvertrag, der am 1. März 1999 in Kraft trat. Damals lagen die jährlichen Opferzahlen noch bei rund zwanzig Tausend Menschen pro Jahr – zwischenzeitlich fielen die Zahlen auf rund 3.500 pro Jahr. Der Vertrag hat außerdem die Selbst-Organisation der internationalen Gemeinschaft grundlegend verändert. Was heute völlig normal ist, war damals ein Novum: die Zivilgesellschaft hatte den Vertrag angestoßen und sie wurde auch vor, während und nach Vertragsschließung als wesentlicher Teil internationalen Verhandlungen einbezogen. In Genf, dem Hauptsitz der Vereinten Nationen, wird die ICBL, die internationale Kampagne für ein Verbot von Landminen, deshalb am Freitag Feierlichkeiten abgehalten.

Der Tag wird mit einem special event beginnen. An diesem werden die Hohe UN Kommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, teilnehmen, außerdem Vertreter*innen Norwegens, das den Verbotsvertrag wesentlich unterstützt hat, von UNICEF und von UNHCR. 

Am Abend wird es eine kleine Zeremonie am idyllischen Genfer See geben. Außerdem wird der berühmte Springbrunnen Jet d’Eau in blau angestrahlt werden und auf der wichtigsten Brücke Genfs, die Brücke Mont-Blanc, werden mit riesigen Flaggen mit dem Logo des Verbotsvertrags auf den zwanzigsten Geburtstag hinweisen.

Lesen Sie hier mehr über den Minenverbotsvertrag auf den Seiten von Handicap International

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