Steiniger Weg: Minenüberlebende in Uganda


Die Ausstellung „Steiniger Weg“ stellt Minenüberlebende in Uganda, ihre Geschichten und ihr Leben vor. Mit Bildern und Texten von Till Mayer.


Boniface Kapindo und sein Freund Amos Muhindo klettern über die Dorfbrücke von Kitholhu. Für die beiden Minenüberlebenden hält ihre Umwelt so manche Barriere bereit. © Till Mayer www.tillmayer.de / Handicap International

(25.12.2012)

„Steiniger Weg“ – kurz und prägnant beschreibt dieser Titel die dreisprachige Wanderausstellung, die aus der Uganda-Recherchereise des Bamberger Journalisten und Fotografen Till Mayer im April 2012 entstand. Till Mayer besuchte in dem ostafrikanischen Land das Projekt von Handicap  International zur Unterstützung von Landminenopfern und kehrte zurück mit einer Reihe bewegender und wirksamer Texte und Bilder, die auch von diversen Medien begeistert aufgenommen und veröffentlicht wurden.

er erfahrene Journalist traf auf seiner Reise Ugander, die täglich aufs Neue ihr Leben als Minenopfer meistern müssen. Opfer ist jedoch ein Wort, das die Betroffenen nicht gerne hören. „Wir sind Überlebende“, sagen sie stolz. Vor ihnen liegt stets ein steiniger Weg. Sie müssen mehr Kraft und Mut aufbringen als jene, die unversehrt geblieben sind.

Die Ausstellung „Steiniger Weg“ vermittelt die Geschichten von einigen dieser Minenüberlebenden. Die zwölf Ausstellungsbanner erzählen von ihrem Mut, im Alltag zu bestehen. Von ihrer Herausforderung, die Familie zu ernähren. Von ihrer Tapferkeit, die es ihnen erlaubt, trotz all der Steine, die sie hindern, immer ihren Weg zu sehen. Von der Unterstützung, die sie benötigen und auf die sie ein Anrecht haben. Aber auch von ihrer Wut auf diejenigen, die weiterhin mit den Minen Geld verdienen, die ihren Weg zu einem steinigen Weg gemacht haben. Darüber hinaus wird in der Ausstellung die Bedeutung der Opferhilfeprogramme deutlich, die Handicap International in Uganda und anderen Ländern durchführt.

Die Ausstellung kann von allen Interessierten ausgeliehen werden. Sie kann und soll insbesondere Schülerinnen und Schüler, aber auch Erwachsene für die Landminenproblematik und den wichtigen Bereich der Opferhilfe sensibilisieren Die Erstellung der Ausstellung wurde vom Auswärtigen Amt und der Europäischen Union gefördert.

Weitere Infos unter http://www.handicap-international.de/material/ausstellungen/uganda/

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