Killer Robots: Jody Williams aktuelle Kampagne


Diese Waffen gibt es noch gar nicht - und trotzdem versucht eine Kampagne, im Vorfeld ihr Verbot zu erreichen. Die Kampagne wird angeführt von Jody Williams, die stellvertretend für die Internationale Landminenkampagne gemeinsam mit Mitstreitenden 1997 den Friedensnobelpreis erhielt.


Ein Roboter mit intensiven Augen und vollständig aus Metall - aber der Brust nach oben

Sieht so ein mögliche Killer Robot aus? Vermutlich nicht... equaldevelopers unter CC BY 2.0

(04.08.2017)

Killer Roboter sind noch nicht entwickelt - aber alleine die Vorstellung, dass irgendwann Maschinen völlig selbstständig entscheiden sollen, wer getötet wird und wer nicht, ist so erschreckend, dass sich eine Vielzahl an Organisationen und Einzelpersonen dagegen engagieren.

Besonders abwegig ist es nicht, dass Roboter bald soweit sein könnten: Drohnen können selbstständig fliegen, Roboter haben eingebaute Gesichtserkennungen und die Algorithmen werden immer vielfältiger.

Angeblich forschen derzeit rund 80 Länder zu militärischen Robotern.

In dieser Woche treffen sich VertreterInnen der Kampagne, Staaten und UN-Offizielle in Genf zu Vorgesprächen über die Thematik.

Jody Williams hofft, dass dies der erste Schritt in Richtung eines Verbots sein wird.

 


  • Lesen Sie hier mehr über die Killer Robots auf Englisch auf der Seite von NBC News.

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