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Landminen in Dänemark

Dänemark war durch den zweiten Weltkrieg von Antipersonen- und Antifahrzeugminen betroffen. Deutsche Kriegsgefangene räumten die Flächen, sodass Dänemark heute minenfrei ist.

Die Verseuchung in Dänemark galt vor allem für strategisch relevante Gebiete, wie die Küste an der Halbinsel Skallingen. Hier errichtete die deutsche Wehrmacht eine Verteidigungszone, die Teil des Atlantikwalls war und vor einer Invasion der Alliierten schützen sollte.

1999 wurde Dänemark Mitglied des Minenverbotsvertrags. Zum Zeitpunkt des Vertragsbeitritts wurden 1,86km² Dänemarks als verminte Fläche eingestuft, die durch deutsche Minenaufzeichnungen identifiziert werden konnten. Seit Dezember 2012 ist nach zwei verschobenen Fristen die Minenräumung abgeschlossen und alle Gebiete konnten wieder freigegeben werden.