Ein Minenwarnschild mit Totenkopf auf einem nebligen Hügel.

Aus einem Bericht vom 13.08.2026 von Human Rights Watch (HRW) geht hervor, dass Russland beim Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew am 5. August Streubomben eingesetzt hat. Die Auswertung von Bildmaterial und Munitionsteilen deute darauf hin, dass es sich um den Einsatz einer Iskander-M-Rakete handle.

Aus einem Bericht vom 13.08.2026 von Human Rights Watch (HRW) geht hervor, dass Russland beim Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew am 5. August Streubomben eingesetzt hat. Die Auswertung von Bildmaterial und Munitionsteilen deute darauf hin, dass es sich um den Einsatz einer Iskander-M-Rakete handle.

Getroffen wurde ein Sortierzentrum von Nova Poshta im Kiewer Stadtteil Obolonskyi. Drei Menschen kamen dabei ums Leben. In unmittelbarer Nähe befinden sich Wohngebäude, Schulen und ein Krankenhaus.

Zwar ist Russland kein Vertragsstaat des Übereinkommens über Streumunition, jedoch verstößt ein Angriff auf zivile Infrastruktur gegen das humanitäre Völkerrecht. HRW fordert daher, den Vorfall als ein mögliches Kriegsverbrechen zu untersuchen.

Im Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Russland wiederholt Streumunition eingesetzt. 

HRW weist darauf hin, dass weder Russland noch die Ukraine Vertragsstaaten des Streubomben-Verbotsvertrags sind und fordert beide Seiten auf, dem Übereinkommen beizutreten und den Einsatz dieser geächteten Waffen zu beenden.

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