Ein Minenwarnschild mit Totenkopf auf einem nebligen Hügel.

Zwei Mitglieder eines Minenräumungsteams der Norwegian People's Aid (NPA) kamen in der Ukraine ums Leben, vier weitere wurden verletzt. Der Vorfall verdeutlicht die Gefahren, denen humanitäre Helfer*innen in Konfliktgebieten ausgesetzt sind, und die Bedeutung ihres Schutzes.

Ein Entminer kniet mit Helm und Schutzweste auf der Erde. In einem markierten Bereich sucht er mit Schaufel und Händen nach Minen.
Minensucharbeit unterstützt durch Handicap International und das deutsche Auswärtige Amt © Brice Blondel/HI

Handicap International  (HI) ist tief betroffen über den tragischen Vorfall, der sich am 24. Juni in der Oblast Cherson im Süden der Ukraine zutrug. Dabei kamen zwei Mitglieder eines Minenräumungsteams der norwegischen Hilfsorganisation Norwegian People's Aid (NPA) ums Leben, vier weitere wurden verletzt. Organisationen wie HI, NPA und ihre Partner räumen unter schwersten Bedingungen Minen und Blindgänger, damit Menschen sicher in ihre Häuser und auf ihre Felder zurückkehren können.

Der Vorfall zeigt auf tragische Weise, dass Entminer*innen in Kriegsgebieten nicht nur einem hohen Risiko durch Minen und Blindgänger, sondern auch den Gefahren des anhaltenden Kriegsgeschehens ausgesetzt sind.

Handicap International (HI) verurteilt jeden Angriff auf humanitäres Personal aufs Schärfste und bekräftigt den grundlegenden Schutz, den humanitäre Helfer*innen nach dem humanitären Völkerrecht genießen. Die Sicherheit, Neutralität und Unabhängigkeit humanitärer Einsätze müssen jedoch jederzeit gewahrt werden.

HI steht an der Seite von NPA und aller humanitärer Organisationen, die sich tagtäglich für den Schutz von Menschenleben und die Wahrung der Würde der Zivilbevölkerung einsetzen. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Familien, Freund*innen sowie Kolleg*innen der Betroffenen.

 

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